12 Handy-Spiele für die Sommerferien

Damit kann man ganz schön seine Freizeit aufs Spiel setzen. Coole Games für Gelegenheitsspieler.

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Swim Out
Bis der Bademeister kommt
Passend zum Sommer und zur Badesaison kommt dieses Schiebe-Knobel-Spiel im Badi-Look daher. Ziel des Spiels ist es, wie im richtigen Schwimmbad auch, anderen Badegästen aus dem Weg zu schwimmen und bloss nicht ihre Bahn zu kreuzen. Hält man sich nicht an die Baderegeln, erklingt auch schon der Pfiff des Bademeisters, und man ist raus.

Glücklicherweise kann man sich bei Swim Out aber Zeit lassen. Runde für Runde ist einmal der Computer und einmal der Spieler oder die Spielerin am Zug. Anders als in der realen Badi ist es übrigens auch durchaus eine Option, unliebsame oder nervige Badegäste mit einem gezielten Wasserball-Wurf auszubremsen.

Android: 3 Fr. / iOS: 3 Fr.

Burly Men At Sea
Mit Bart, Stil und Touch-Gesten
Was dieses Game auszeichnet, ist weniger das Spielprinzip – Klick- und Wisch-Abenteuer sind nun wirklich nicht neu –, sondern das äusserst gelungene Design und die elegante Steuerung. Mit einfachen Wischgesten begleitet man drei bärtige Seemänner durch ihr Abenteuer und hilft ihnen, Rätsel zu lösen.

Android und iOS: 5 Fr.

Wormster Dash
Angriff der Riesen-Würmer
Was für ein Hingucker! Die detaillierte, handgezeichnete Schwarzweiss-Grafik dieses Spiels ist überwältigend. Zu schade, kann man sie nur für ein paar Sekunden geniessen. Denn dann stolpert man und wird von einem gigantischen, bildschirmfüllenden Wurm gefressen.

Android: 4 Fr. / iOS: 3 Fr.

Frost
Eine knifflige Augenweide
Ein Spiel, das mit Lichtfontänen, tänzelndem Sternenstaub, Lichtschwärmen und Neutrino-Blumen wirbt, kann ja nur zu viel versprechen. Möchte man meinen. Doch Frost ist optisch derart spektakulär, dass man vor lauter Experimentieren schon mal vergisst, dass man ja eigentlich Rätsel lösen sollte.

iOS: 5 Fr.

Pocket Build
Lego und Minecraft für Ästheten
Wozu brauchen Spiele Level, Ziele und Missionen, wenn man auch einfach ein bisschen seine Welt bauen könnte? Bei Pocket Build kann man ohne Vorgaben sein eigenes Reich bauen. Verglichen mit Minecraft, sieht das deutlich besser aus. So vielfältig wie der Aufbau-Klassiker ist es aber nicht.

Android: 2.60 Fr. / iOS: 2 Fr.

Inside
Wenn das Düster-Spiel an den Nerven nagt
Schon das Vorgängerspiel Limbo war an dieser Stelle eine grosse Empfehlung wert. Für den Nachfolger musste man sich gedulden. Der erschien erst nur für PCs und Spielkonsolen. Inzwischen gibt es ihn auch für iOSGeräte. Ziel des Spiels ist es, einen Jungen mit einem roten Pullover durch eine düstere Welt voller Schatten, Fallen und Bösewichte zu lotsen.

Die Grafik, der Ton und die ganze Atmosphäre des Spiels packen von der ersten Sekunde an. Man stolpert praktisch ins Spiel hinein und muss fortan ständig um die Freiheit oder gar das Leben des Jungen fürchten. Da muss man schon ganz abgebrüht sein, dass man nicht mindestens ein bisschen mitfiebert und mitleidet. Nichts für schwache Nerven.

iOS: 7 Fr. (Gratis ausprobieren)

Out There
Auf in die unendlichen Weiten des Weltraums
Wer sagt eigentlich, dass es bei Raumschiff-Spielen immer um Action und Tempo gehen muss? Bei Out There fliegt man vom einen Ende der Galaxie zum anderen. Dabei ist nicht Reaktionsvermögen gefragt, sondern Strategie und Besonnenheit. Denn die nächste Entscheidung könnte auch schon die letzte sein.

Android: 5.50 Fr. / iOS: 4 Fr.

Homo Machina
Es war einmal der Mensch
Diese Infografik hat wohl jeder schon einmal gesehen: Der menschliche Körper als Fabrik dargestellt. Das Auge ist eine Fotokamera, im Hirn stehen altmodische Computer, und das Herz ist eine Pumpstation. Diese Illustrationen gehen zurück auf den deutschen Arzt Fritz Kahn (1888–1968). In Zusammenarbeit mit dem TV-Sender Arte wurde diese Infografik nun zum Spiel umgebaut, und auch kleinste Details wurden animiert.

Mit teils einfachen, teils aber auch richtig kniffligen Rätseln wird man im Spiel Schritt für Schritt durch den menschlichen Körper geführt. Wie funktioniert ein Auge, wie die Nase usw. Das mag medizinisch hin und wieder etwas gar simpel sein, aber unterhaltsam und schön anzusehen ist es alleweil.

Android: 4.10 Fr. / iOS: 3 Fr.

Oddmar
Wenn Mario ein Wikinger wäre
Auch 10 Jahre nachdem mit Apples App Store das Zeitalter der Apps begonnen hat, erstaunt es immer wieder, was alles möglich ist. Die Grafik des Hüpfspiels Oddmar ist derart beeindruckend, dass man es eher auf einer Konsole oder einem PC als einem Handy oder Tablet erwarten würde. Dagegen sieht selbst Nintendos Mario-App alt aus.

iOS: 5 Fr.

Rider
Mit Fingerspitzengefühl und schneller Reaktion
Die Entwickler geben sich keine Mühe, neue Spieler an Bord zu holen. Kaum sind die Kommandos erklärt, crasht man. Und wieder. Und nochmals. Da muss die Grafik schon sehr gut gefallen oder einen der Ehrgeiz gepackt haben, um länger als ein paar Sekunden dabeizubleiben. Aber der Bürokollege kann es ja auch. Also nochmals...

Gratis für Android und iOS

Pokémon Go
Die Monsterjagd erlebt einen zweiten Frühling
Zwei Jahre nach dem Hype lohnt es sich, einen zweiten Blick auf die App zu werfen. Nun kann man Pokémon tauschen, im Team kämpfen, und so macht das Spiel nun deutlich mehr Spass. Wer genau hinschaut, dürfte auf öffentlichen Plätzen den einen oder anderen Jäger entdecken. Denn gespielt wird weiter fleissig. Nicht selten in Gruppen.

Gratis für Android und iOS

Oil
Öl suchen statt Schiffe versenken
Inspiriert vom Film «There Will Be Blood» geht es bei dieser Neuinterpretation des klassischen Schiffeversenkens um Öl, Bohrtürme und noch einmal Öl. In der digitalen Wüste muss man seine Gegner überlisten und auf falsche Fährten locken. Gespielt wird dieses kleine Game für Zwischendurch entweder zu zweit oder gegen den Computer.

iOS: 2 Fr.

Erstellt: 18.07.2018, 14:59 Uhr

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