Hintergrund

Apple-Update gegen Akku-Schwäche

Nach langem Schweigen hat der iPhone-Hersteller zugegeben, dass es mit dem iPhone 4S Probleme gibt. Das Smartphone braucht neue Software – die bislang aber nur Entwickler bekommen haben.

Flasche leer: Apple verspricht Abhilfe gegen die Akkuprobleme des iPhone 4S.

Flasche leer: Apple verspricht Abhilfe gegen die Akkuprobleme des iPhone 4S.

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Diverse App-Entwickler bestätigen, dass ihnen am 2. November von Apple eine neue Software zur Verfügung gestellt wurde. Die Vorabversion iOS 5.0.1 (auch für iPad und iPod touch) soll die Batterielaufzeit verbessern.

Apple Schweiz hat zur Akkuproblematik – obwohl vor bereits vier Tagen angefragt – noch keine Stellungnahme geliefert.

Apple spielt das Problem herunter

Eine Apple-Sprecherin spielt auf Loopinsight.com das Problem herunter und spricht von «einer geringen Anzahl von Kunden», welche Apple darüber informiert habe, «dass die Batterielaufzeit ihrer iOS 5-Geräte geringer als erwartet» ausfalle.

Dass alleine auf einem einzigen Diskussionsforum bislang fast 3200 Beschwerden eingegangen sind und diverse Fachzeitschriften und Konsumentenorganisationen die verminderte Batterielaufzeit nachweisen konnten, spricht indes gegen diese Betrachtungsweise.

Immerhin gibt das Unternehmen gegenüber «The Loop» zu: «Wir haben einige Fehler gefunden, die die Lebensdauer des Akkus beeinflussen und werden in wenigen Wochen ein Software-Update veröffentlichen, das sich diesen Problemen annimmt.» Es kann also noch einige Zeit dauern, bis das Update für alle Nutzer erhältlich sein wird.

Die Software macht Probleme

«Macworld» ortet das Problem in der iCloud, konkret der pausenlosen Synchronisation zwischen Kontakten und dem Speicher, «iDownloadblog» spricht demgegenüber von einem Bug in der Software zur Bestimmung der Zeitzone.

Die Fachzeitschrift «Mac&I», welche in Tests eine stündliche Akkuentladung von zehn Prozentpunkten festgestellt hat, konnte das Problem lösen, indem die Ortsdienste und die automatische Zeitzonenumstellung deaktiviert wurden. (rek)

Erstellt: 03.11.2011, 09:33 Uhr

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