Blochers erstes iPhone – und dann kam Siri

«Silvia!»: Er wolle seiner Frau ein SMS schreiben, so Blocher. Das ging nicht. Und dann wunderte er sich: Mit der Kamera könne man ihn ja im Pyjama sehen!

Macht derzeit gerade Erfahrungen mit moderner Technik: Christoph Blocher. (Archiv)

Macht derzeit gerade Erfahrungen mit moderner Technik: Christoph Blocher. (Archiv) Bild: PETER SCHNEIDER/Keystone

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So muss es dem Urmenschen mit dem Feuer gegangen sein. Plötzlich dieses Licht! Christoph Blocher, einer der mächtigsten Männer der Schweiz, ein Medienunternehmer notabene, hat seit letzter Woche ein iPhone. Die erste überweltliche Erfahrung machte er bereits an Tag 2. Es sprach! Er habe etwas herumgedrückt, erzählte Blocher auf Teleblocher, und da sei plötzlich diese Stimme gewesen. «Was willst du?», habe die Stimme gefragt. «Sie hat mich geduzt!», erzählte Blocher verdattert, er sei trotzdem auf das Gesprächsangebot eingestiegen. «Schreib eine SMS an meine Frau!» Leider habe die Stimme seine Frau nicht gekannt. «Silvia!», präzisierte Blocher, aber das habe auch nicht genügt. «Ja, kennen Sie denn so viele Silvias?», fragte Interviewer Matthias Ackeret (natürlich per Sie) und nannte die Stimme «Siri». Blocher überging die Frage. Und erzählte stattdessen von Tag 3. Da habe er mit jemandem telefoniert, der plötzlich aufgeregt gesagt habe: «Ich sehe dich! Siehst du mich auch?» Er nahm den Apparat vom Ohr – tatsächlich. Wo das nur hinführe, sinnierte Blocher. Man stelle sich vor, er telefoniere in der Nacht mit jemanden, und der sehe ihn dann im Pyjama. «Das muss ich also nicht haben.» Wir auch nicht unbedingt. Aber das Bild im Kopf, das werden wir nun nicht mehr los.

Erstellt: 28.11.2016, 06:21 Uhr

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