«Ich bin Siri»

Millionen von iPhone-Nutzern weltweit kennen ihre Stimme: Nun ist bekannt, wer Apples Sprachassistentin die Stimme verlieh. Sie selber wusste bei den Aufnahmen nicht, für wen sie arbeitete.

Wusste 2005 nicht, für wen sie die Sprachaufnahmen produzierte: Sprecherin Susan Bennett im Interview. (Video: CNN)


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Vor zwei Jahren führte der Technologie-Konzern Apple mit dem iPhone 4S die elektronische Sprachassistentin Siri ein. Die Sprachsteuerungsfunktion versteht, manchmal jedenfalls, Sprachbefehle wie «Ruf mir ein Taxi» oder «Wie wird das Wetter?».

Während Millionen von iPhone-Nutzern Siris Stimme kennen, war lange Zeit nicht bekannt, wer ihr diese geliehen hatte. Nun hat CNN aber die Identität der Sprecherin enthüllt. «Hallo. Ich bin Susan Bennett. Sie kennen mich wahrscheinlich. Ich bin die Sprecherin, welche die Stimme für Siri lieferte» – so stellt sich Siris Sprecherin selber in einem Interview mit dem Fernsehsender vor. Bennett ist professionelle Sprecherin, wohnt in einem Vorort von Atlanta und ist seit Jahren in zahllosen Werbungen und Durchsagen in den ganzen USA zu hören.

Einmonatige Aufnahmen

Apple selber bestätigt nicht, dass Bennett Siri ist. Mehrere Arbeitskollegen und ein forensischer Experte sind sich aber laut CNN sicher, dass Bennetts Stimme auf dem iPhone zu hören ist. Bennett selber erzählt CNN, wie sie bereits im Jahr 2005 einen Monat lang vier Stunden am Tag Stimmaufnahmen produzierte – ohne zu wissen, dass sie für Apple arbeitete. Wie die allermeisten Leute ahnte Bennett damals noch nicht einmal, dass zwei Jahre später ein Gerät namens iPhone auf den Markt kommen würde.

Im Interview erzählt Bennett, wie Bekannte sie fragten, ob dass nicht ihre Stimme sei auf dem iPhone, und sie schliesslich zu Apple ging, um dies zu überprüfen, weil sie selber noch kein iPhone 4S besass. Auch wenn sie es gewohnt gewesen sei, am Flughafen ihre Stimme zu hören, habe sie sich doch eine Weile daran gewöhnen müssen, dass «dieses Ding, mit dem man interagieren kann», mit ihrer Stimme spreche. Aber, schliesst Bennet: «Sie und ich sind jetzt Freunde.» (mw)

Erstellt: 04.10.2013, 17:25 Uhr

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