Ihr Gadgetlein kommet

Elf Geschenke aus der Elektronik-Welt, mit denen man anderen und sich selbst an Weihnachten Freude beschert.

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Eine leise und lichtstarke Kamera
Das ist ein Geschenk, das man wegen des Preises natürlich nur sich selbst macht – und auch nur dann, wenn man ein Foto-Enthusiast ist. Die Z6 ist Nikons spiegellose Kamera mit Vollformat-Sensor, die Fotos mit 24,5 Megapixeln schiesst und in 4K filmt. Die Kamera fotografiert schnell und mit der Einstellung «Stille Auslösung» geräuschlos. Dank des neuen, grösseren Z-Bajonetts fällt viel Licht auf den Sensor. Und es vermeidet Abschattungen an den Rändern und Ecken.

Es braucht entsprechend neue Objektive, bei denen die Auswahl noch überschaubar ist. Immerhin: Nikon liefert einen Adapter für herkömmliche Kameralinsen mit dem traditionellen F-Bajonett. Weiter erwähnenswert: das Touch-Display und die noch kaum verbreiteten XQD-Speicherkarten. (schü.)

Nikon Z6, Gehäuse mit Objektivadapter: 2499 Fr.

Falten und experimentieren statt ballern und rennen
Ob man der eigenen Jungmannschaft eine Spielkonsole erlauben oder gar schenken soll, sorgt gerade um Weihnachten vielerorts für schwierige Diskussionen. Das beste Argument für eine Konsole hat Nintendo heuer gleich selbst vorgestellt: Kartonbausätze. Die Labo genannten Bastelsets enthalten mehrere vorgestanzte Kartonbögen. Daraus kann man vom ferngesteuerten Auto über eine Angelrute bis zum Klavier oder Roboterrucksack alles mögliche basteln.

Die Bastelanleitung wird auf dem Tablet-Bildschirm der Nintendo-Switch-Konsole angezeigt. Schritt für Schritt werden Jung und Alt durch die Bastelei begleitet. Anschliessend wird erklärt, wie Sensoren, Motoren und Software funktionieren. Wer Geduld mitbringt, kann damit sogar etwas programmieren lernen. (zei)

Nintendo Labo: ab 75 Fr. Labo plus Switch: ab 400 Fr.

Schluss mit Kameragurten!
Wer eine neue Fotokamera kauft, findet in der Schachtel häufig einen Kameragurt. Die verrichten zwar ihren Zweck, sind aber wegen schreierischer Firmenlogos mehr Werbegeschenk als Gebrauchsgegenstand. Aus diesem Grund haben wir in vergangenen Jahren hier häufig schönere und bessere Gurte empfohlen.

Heuer habe ich für mich aber eine Alternative zum Gurt entdeckt. Von Peak Design gibt es eine Halterung, die man an Umhängetaschen, Rucksäcken oder am Hosengürtel befestigen kann. Das Gegenstück dazu schraubt man unten an die Fotokamera. Einmal montiert, kann man die Kamera nun bequem und sehr sicher einklinken. Das hat sich gerade auf Wanderungen bewährt. So kommen sich Kameragurt und Rucksack nicht in die Quere, und die Kamera ist immer zur Hand und einsatzbereit. (zei)

Peak Design Capture: 70 Fr.

Ein Schutzengel für Ferienfotos
Diese schlaue Festplatte von WD kann fast alles. Man kann auf Knopfdruck und ganz ohne Computer die SD-Karte der eigenen Fotokamera überspielen und sichern. Per WLAN kann man mit dem Handy, Tablet oder Laptop darauf zugreifen und eben gesicherte Fotosund Videos bearbeiten oder teilen. Dank einem eingebauten Akku braucht man sich auch um die Stromversorgung keine Sorgen zu machen. Der Akku ist sogar so ausdauernd, dass man zur Not damit auch ein Handy laden kann.

Die WLAN-Festplatte gibt es in verschiedenen Speichergrössen. Selbst habe ich mir das Modell mit 3 TB Speicherplatz gekauft. Das sollte auch die längsten Ferien und Fotoausflüge problemlos meistern. Wer mehr bezahlt, bekommt auch Modelle mit modernem SSD-Speicher. (zei)

WD My Passport Wireless Pro: ab 150 Fr.

Viel Computer für wenig Geld
Ja, das neue iPad Pro ist toll! Aber es kostet mindestens 900 Franken. Viel vernünftiger ist dagegen das ebenfalls dieses Jahr vorgestellte iPad (ohne Pro). Das ist zwar nicht ganz so schnell, der Bildschirm hat etwas mehr Rand drum rum, und es hat noch einen Home-Knopf mit Fingerabdruckscanner. Kurz: Es ist das seit Jahren bewährte iPad zu einem attraktiven Preis. Gerade in der Vorweihnachtszeit findet man es gelegentlich sogar für unter 350 Franken.

Wer also ein in die Jahre gekommenes Tablet ersetzen möchte, einen etwas grösseren Touchscreen für auf dem Sofa will oder einen Sorglos-Computer für etwas E-Mail, Fotos und Internetsurfen sucht, macht mit dem Apple-Gerät nichts falsch. Zumal iPads erstaunlich gut altern. Im eigenen Haushalt tut eins von 2011 immer noch seinen Dienst. (zei)

iPad (2018) 32 GB: ca. 350 Fr.

Das Handy fast kabellos laden
Drahtloses Laden ist im Massenmarkt angekommen. Von den neueren Smartphones der gehobenen bis mittleren Preisklasse lassen sich fast alle ohne Kabel laden. Möglich macht das der sogenannte Qi-Standard, auf den sich Hersteller von Samsung über Apple und Huawei bis zu zahlreichen Zubehörherstellern alle haben einigen können.

Ladedocks gibt es für Preise zwischen 20 und 200 Franken. Vom Prinzip funktionieren alle gleich: Eine flache Untertasse oder eine Art Dock wird per Kabel mit der Steckdose verbunden. Legt man das Handy darauf, wird es auch schon geladen. Auf dem eigenen Bürotisch hat sich das Dock von Samsung bewährt. Es lädt gleich zwei Geräte parallel. Zum Beispiel das Privat- und das Geschäftshandy. (zei)

Samsung WirelessCharger Duo: 70 Fr.

Überall-Drucker für das Handy
Ein Drucker fürs Smartphone? Das klingt nach dem verzweifelten Versuch eines gestandenen Herstellers, das lukrative Geschäftsfeld aus der alten PC-Welt in die neue mobile Welt retten zu wollen. Doch der Sprocket New Edition hat Charme: Dieser Minidrucker ist so winzig, dass er ins Hemdtäschchen passt. Und er verfolgt den einleuchtenden Zweck, aus Handyaufnahmen echte Fotos (im Format 5 auf 7,6 Zentimeter) zu machen. Ab App druckt man sie aus, wobei man sie nach Lust und Laune mit Effekten oder Rahmen verziert.

Dank der Zink-Drucktechnik gibt es keine Tinte, die auslaufen könnte, und in der Limited-Edition-Geschenkbox ist eine Lichterkette mit dabei, die die angeclipten Bilder beleuchtet. (schü.)

159 Fr. mit und 149 Fr. ohne Lichterkette. Papier für 50 selbstklebende Farbdrucke: 31.90 Fr.

Grosser Sound aus einer kleinen, mobilen Bluetooth-Box
Ein Bluetooth-Lautsprecher, der das macht, was man von ihm erwartet: Er spielt ab Smartphone, Tablet oder Laptop Musik, Webradio, Podcasts und Hörbücher ab – und das in einer Tonqualität, die für eine so kleine Box überaus solide ist: 17 Zentimeter breit, 8,2 Zentimeter hoch und 4,5 Zentimeter tief ist sie und wiegt dabei 725 Gramm.

Zwei Dinge sind ferner bemerkenswert. Zum einen der Swissness-Faktor: Der Lautsprecher stammt vom Schweizer Hersteller Geneva Lab. Zum anderen: die robuste Verarbeitung und das schlichte, leicht retrohafte Design. Man wählt aus vier Farben (Rot, Cognac, Weiss und Schwarz). Der Akku hält im Idealfall 20 Stunden durch. (schü.)

Touring XS: 149 Fr. Als Touring S mit UKW- und DAB+-Empfangsteil: 199 Fr.

Das Fotoalbum der Zukunft
Spontankäufe bereut man meist, und sie landen früher oder später in einem Schrank oder einer Kiste. Nicht so der hier. Auf einer USA-Reise gefiel mir das Design des Google-Geräts so, dass ich es kaufte. Der Home Hub ist ein Mix aus Smart-Lautsprecherund Mini-Tablet. Ich kaufte mir das Gerät, um zu experimentieren und zu verstehen, was Google für Pläne hat.

Doch alles kam anders: Der Home Hub entpuppte sich als pragmatisches Küchenradio und vor allem als vorzüglicher Fotorahmen. Auf Zuruf spielt er Radiostationen oder Spotify-Playlisten. Einmal mit Google Fotos verknüpft, zeigt er selbstständig Kinderfotos oder Ferienerinnerungen. Gerade letzteres hat selbst Technologie- und Google-Skeptiker in der eigenen Verwandtschaft umgestimmt. Leider spricht das Gerät aktuell nur Englisch, und in die Schweiz kommt es nur, weil es Händler wie Brack selbst importieren. (zei)

Google Home Hub: 200 Fr.

Herrlich, diese Ruhe!
Seit Jahren habe ich mit lärmunterdrückenden Kopfhörern geliebäugelt. Im Flugzeug, im Pendlerzug oder im Grossraumbüro muss das schon herrlich sein. Aber der hohe Preis, ein fragwürdiges Design oder eine andere Kleinigkeit haben mich bis anhin davon abgehalten. Doch diesen Herbst wurde ich schwach. Vor einer langen Flugreise kaufte ich mir den neusten Kopfhörer von Sony. Und – man darf es gar nicht laut sagen – zum vollen Preis. Inzwischen ist der Preis bereits um 50 Franken gefallen.

Aber diese drei Monate mit dem Kopfhörer sind mir die 50 Franken mehr als wert. Ja ich ärgere mich gar, dass ich nicht früher schon solche Kopfhörer gekauft habe. Einfach herrlich, diese Ruhe! Und höre ich doch mal Musik, gefällt auch der Klang sehr. (zei)

Sony WH-1000XM3: 350 Fr.

Wlan überall
Die Fritzbox 7530 vom Berliner Hersteller AMV ist ein günstiger WLAN-Router, der sich vielseitig verwenden lässt: Er lässt sich auch als Heimserver einrichten, wobei man via App auch von unterwegs Zugriff auf die Daten hat. Fürs Telefonieren via Internet ist ein Anschluss für ein Dect-Telefon vorhanden. Und der Router unterstützt die Mesh-Technologie, mit der sich die Reichweite des WLAN-Netzes mittels zusätzlicher Adapter einfach erweitern lässt. Der passende Adapter von AMV heisst Repeater 1750E und ist ab ca. 65 Franken erhältlich. (schü.)

Fritzbox 7530: ab 150 Fr. Wlan Repeater 1750E: ca. 65 Fr. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 06.12.2018, 16:19 Uhr

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