«In fünf Jahren braucht niemand mehr ein Tablet»

Blackberry-Chef Thorsten Heins glaubt nicht an einen dauerhaften Siegeszug der populären Touchscreen-Gadgets.

Gibt Tablets noch fünf Jahre: Blackberry-Chef Thorsten Heins.

Gibt Tablets noch fünf Jahre: Blackberry-Chef Thorsten Heins. Bild: AFP

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«In fünf Jahren dürfte es keinen Grund mehr geben, ein Tablet zu besitzen», sagte der deutsche Blackberry-Chef Thorsten Heins gegenüber der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Vielleicht würde ein grosses Display am Arbeitsplatz sinnvoll sein. «Tablets selbst sind kein gutes Geschäftsmodell.»

Aufholjagd mit neuen Smartphones

Der kanadische Smartphone-Pionier hatte mit seinem Tablet Playbook einen Flop erlebt. Mit dem Touchscreen-Handy Blackberry Z10 startete das Unternehmen, das zuvor unter dem Namen Research in Motion firmierte, dieses Jahr einen Neuanfang im Smartphone-Geschäft. Auch das Playbook soll mit der Zeit das neue Betriebssystem Blackberry 10 bekommen, wie es stets hiess.

Tablet-Pionier Apple hat den Markt mit seinem iPad fest im Griff, gefolgt von Geräten mit Googles Betriebssystem Android. Marktforscher wie Gartner und IDC gehen weiterhin von einem massiven Wachstum des Geschäfts mit Tablets und Smartphones in den kommenden Jahren aus. (sda)

Erstellt: 02.05.2013, 22:56 Uhr

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