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Monumentale Illusionen

Das Spiel «Monument Valley» fasziniert mit optischen Tricks und spannenden Rätseln. Es hat nur einen Nachteil.

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Wenn sich die Mitreisenden im Zug auf dem Hin- und dem Rückweg erkundigen, was das denn für ein Spiel sei, dann muss es sich wirklich um etwas Besonderes handeln. Und das ist «Monument Valley».

Das liegt nicht an der Spielidee. Die ist so simpel wie althergebracht. Es geht darum, mit seiner Spielfigur durch Level zu laufen und dabei Rätsel zu lösen und Hindernissen aus dem Weg zu gehen.

Illusionen und Täuschungen

Was «Monument Valley» so herausragend macht, ist einerseits die äusserst gelungene Grafik und andererseits die Verwendung von optischen Täuschungen. Letztere sind derart gut ins Spiel eingebaut, dass man des Öftern glaubt, es führe kein Weg mehr weiter. Doch dann, mit etwas Geduld und Experimentierfreudigkeit, findet man doch eine Lösung – und muss unweigerlich schmunzeln, dass man nicht früher darauf gekommen ist.

Einen gewichtigen Nachteil hat das Spiel allerdings. Es ist viel zu kurz. Einmal angefixt, kommt man nicht mehr davon los und spielt die zehn Level an einem Stück durch. Nach etwas mehr als anderthalb Stunden Zugfahrt war das Spiel geschafft. Doch danach fängt man gleich wieder von vorne an, mit dem Vorsatz, sich dieses Mal mehr Zeit für die schönen Level zu nehmen.

«Monument Valley» gibt es seit gestern im App Store von Apple für 4 Franken. Eine Android-Version soll später folgen.

Erstellt: 04.04.2014, 11:24 Uhr

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