So gefährlich ist Whatsapp

Die «Computerbild» hat Apps zum kostenlosen Versenden von Kurznachrichten getestet und den beliebten Whatsapp-Messenger abgestraft. Der Grund: Massive Sicherheitsmängel.

Die Nutzer müssen damit rechnen, dass ihre Nachrichten von anderen mitgelesen würden: Miniprogramm WhatsApp.

Die Nutzer müssen damit rechnen, dass ihre Nachrichten von anderen mitgelesen würden: Miniprogramm WhatsApp.

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Die «Computerbild» hat Apps zum kostenlosen Verschicken von Kurznachrichten getestet und den beliebten Whatsapp Messenger abgestraft. Der SMS-Ersatz erhielt von den Testern wegen Sicherheitsmängeln nur ein «mangelhaft». Die Nutzer müssten damit rechnen, dass ihre Nachrichten von anderen mitgelesen würden, erklärten die Tester.

Testsieger wurde MySMS Remote. Die App kann wie Apple iMessage alternativ auch kostenpflichtige SMS an jedes Handy schicken, wenn der Adressat nicht über das Programm verfügt.

Mit einer Zusatz-Software lässt sich bei MySMS Remote auch mit dem PC und dem Mac arbeiten. «Computerbild» kritisierte, dass fast alle Anbieter sich das Recht nähmen, Nutzerdaten zu speichern, weiterzugeben oder für Werbung zu nutzen.

Android-Schädling auf Einkaufstour

Ausserdem haben Sicherheitsexperten von G Data einen neuen Android-Schädling entdeckt, der sich unbemerkt vom Smartphone- oder Tablet-Besitzer kostenpflichtige Apps herunterlädt. Der Schädling verbreitet sich derzeit in China unter den Kunden des weltweit grössten Mobilfunkanbieters China Mobile, wie G Data erklärte.

Er finde sich unter anderem in gefälschten Apps wie GO Weather oder Travel Sky und verschaffe sich Zugang zum App-Store des Anbieters. Von dort kann er weitere Schadprogramme oder Apps herunterladen und installieren - auf Kosten des Nutzers. Nach Einschätzung von G Data ist nicht auszuschliessen, dass sich der Schädling auch in Europa verbreitet. (rek/dapd)

Erstellt: 31.07.2012, 08:49 Uhr

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