Studie: Handystrahlung für Kinder besonders gefährlich

Schwedische Wissenschaftler warnen laut der Zeitung «The Independent» vor einer Krebs-Epidemie durch Handynutzung. Und: Die kabellose Festnetztelefonie ist laut dieser Studie fast ebenso gefährlich.

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Laut einem Bericht der englischen Zeitung «The Independent» wollen skandinavische Wissenschafter herausgefunden haben, dass Handystrahlung bei Kindern und Jugendlichen das Risiko, an Gehirntumoren zu erkranken, massiv erhöht.

Konkret hat gemäss dem Artikel im «Independent» Professor Lennart Hardell von der Universitätsklinik im schwedischen Orebro auf einer Konferenz berichtet, dass Handynutzer unter 20 Jahren ein fünffach höheres Risiko entwickeln, im späteren Leben an Gehirntumoren wie Gliomen und Neuromen zu erkranken.

Empfehlung: Keine Handys für Kinder

Auch die Strahlung von kabellosen Festnetztelefonen scheint gesundheitsgefährdende Wirkung zu haben: Das Risiko davon Tumore im Gehirn zu bekommen, steigt der Studie nach um das Vierfache. Die Forscher empfehlen Jugendlichen, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung zu nutzen und mehr Kurznachrichten zu schreiben. Kinder unter zwölf Jahren sollten nur im Notfall mit Handys telefonieren. (rek)

Erstellt: 22.09.2008, 14:10 Uhr

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