Tödlicher iPhone-Stromschlag in China?

Eine 23-jährige Chinesin ist durch einen Elektroschock getötet worden, als sie mit ihrem iPhone telefonierte. Es ist jedoch noch unklar, ob das Gerät, das gerade aufgeladen wurde, für den Unfall verantwortlich ist.

Unter Verdacht: Ein iPhone 5, hier in einem Apple-Laden in Rom. (28. September 2012)

Unter Verdacht: Ein iPhone 5, hier in einem Apple-Laden in Rom. (28. September 2012) Bild: Reuters

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Der iPhone-Hersteller Apple untersucht einen tödlichen Unfall mit seinem Smartphone in China. Laut einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua erlitt eine 23-jährige Stewardess in der vergangenen Woche einen Stromschlag, als sie mit einem iPhone 5 telefonierte, das gerade aufgeladen wurde.

Die Polizei in der westchinesischen Provinz Xinjiang bestätigte Xinhua zwar, dass die junge Frau an einem elektrischen Schlag gestorben sei. Allerdings sei nicht klar, ob das Smartphone etwas damit zu tun hatte.

Schwester ruft zur Vorsicht auf

Apple zeigte sich am Montag bestürzt und kündigte an, den Vorfall zu untersuchen und mit den Behörden zusammenzuarbeiten. Einzelheiten gab der kalifornische Konzern nicht bekannt. Die Schwester der 23-Jährigen forderte iPhone-Nutzer im Internet zur Vorsicht auf. China ist für Apple der zweitwichtigste Markt nach den USA.

Das iPhone 5 ist das neueste Modell und zurzeit eines der meistverkauften Smartphones. Kreisen der Zuliefererbranche zufolge plant der Konzern wohl, noch in diesem Jahr zwei neue Modelle auf den Markt zu bringen. Das Unternehmen liefert sich einen scharfen Wettbewerb mit dem koreanischen Konzern Samsung Electronics, das Apple mit seiner Galaxy-Reihe Marktanteile abnehmen konnte. (rub/sda)

Erstellt: 15.07.2013, 17:29 Uhr

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