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Unterwegs mit dem iPad Air

Ab heute wird das neue Apple-Tablet verkauft. Tagesanzeiger.ch/Newsnet hat es ausprobiert und vermisst vor allem etwas.

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Das iPad ist ein vorzügliches Lesegerät. Mit jeder neuen Version wurde es noch etwas besser. Doch dann kamen die kleineren 7-Zoll-Tablets, allen voran das Nexus 7, und machten ihm den Rang als ideales Pendler-Tablet streitig. Apples eigenes iPad mini sorgte dafür, dass das klassische iPad vielerorts vollends zum Sofa-Tablet wurde. Für den Pendleralltag waren die kleineren Tablets, die man auch über längere Zeit in einer Hand halten kann, schlicht besser geeignet.

Mit dem iPad Air (ab 549 Franken) könnte sich das wieder ändern. Natürlich wurde für die neuste Ausgabe das technische Innenleben verbessert. Im Alltag fallen aber vor allem die neue Form und das Gewicht von unter 500 Gramm auf. Das iPad Air sieht nicht nur aus wie ein grösseres iPad mini. Es fühlt sich auch so an. Dass der Rand neben dem Display schmaler geworden ist, stört bei der Bedienung gar nicht. Kommt man mit der Hand, mit der man das Tablet hält, aus Versehen auf den Bildschirm, erkennt das die Software. Man muss sich keine Sorgen machen, wegen des dünneren Rands versehentlich umzublättern.

Ob sich das iPad Air einen Platz in der Umhängetasche des Autors erobern kann, werden die nächsten Wochen zeigen. Ein erster Ausflug mit dem neuen Tablet verlief jedenfalls vielversprechend. Dank dem angenehmen Gewicht hält sich das Air fast so gut wie ein kleineres Tablet – und der grössere Bildschirm ist ein willkommener Bonus.

Leider fehlt dem iPad Air der Fingerabdruckleser, den Apple im neuen iPhone verbaut hat. Das kleine Plus an Sicherheit und das grosse Plus an Komfort hätten dem neuen Tablet gut getan. Aber das hat sich Apple wohl für das iPad Air 2 aufgespart.

Wo bleibt das Mini?

Das zusammen mit dem iPad Air vorgestellte iPad mini mit Retina-Display ist noch nicht erhältlich. Die Rede ist von Lieferengpässen. Die offizielle Formulierung auf der Website von Apple Schweiz ist «noch im November».

Die Alten

Weiter im Sortiment behält Apple das im März 2011 vorgestellte iPad 2 und das ein Jahr alte iPad mini (ohne Retina-Bildschirm). Während beim alten Mini der Preis ab 329 Franken durchaus interessant ist, sind die 429 Franken, die Apple für das über zwei Jahre alte iPad 2 verlangt, doch eher überraschend. Zumal das neue und zukunftssichere Topmodell nur gerade 120 Franken mehr kostet. Mag sein, dass das iPad 2 seinen Zweck immer noch erfüllt und gerade für Unternehmen und Schulen interessant ist. Aber so einen Preis für ein über zwei Jahre altes Tablet zu verlangen, traut sich wirklich nur Apple.

Haben Sie Fragen zum iPad Air? Digital-Redaktor Rafael Zeier beantwortet diese gerne in den Kommentaren.

Erstellt: 01.11.2013, 14:09 Uhr

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