Zehn Geschenktipps für Tech-Fans

Die Geschenk-Empfehlungen der Digitalredaktion: Da ist alles dabei, was das Techherz begehrt.

Weihnachten mit einem digitalen Dreh.

Weihnachten mit einem digitalen Dreh. Bild: Brigitte Tohm/Pexels, Pexel-Lizenz

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Ein digitaler Sportcoach fürs Handgelenk

Garmin hat es geschafft, nach dem Einbruch bei den Auto-Navis mit smarten Sportuhren ein neues Geschäftsfeld zu erschliessen. Das Angebot ist inzwischen fast unüberschaubar: Ob Laufen, Triathlon, Schwimmen, Tauchen, Golf, Wandern, Segeln, Fliegen oder Golf – für jede Sportart gibt es unterdessen ein Modell mit den passenden Funktionen.

Eine gute Wahl für sportliche Allrounder ist die Fenix 6s: Sie ist weniger klobig als die meisten von Garmins Sportuhren. Es gibt sie im Pro-Modell jeweils mit und im günstigeren normalen Modell ohne WLAN, eingebauter Kartennavigation, Musikwiedergabe über Bluetooth-Kopfhörer und speziellem Glas, das mittels Solarzellen die Batterie aufladen kann.

Das neueste Modell erlaubt es, per Garmin Pay zu bezahlen. Es zeigt die Atemfrequenz und leitet mit den «animierten Trainings» zu Entspannungs-, Kraft-, Cardio-, Yoga- und Pilatesübungen an. (schü)

Garmin Fenix 6s: Ab 550 Franken

Retro-Birnen mit Hightech

Die Funk-Birnen von Philips sind schon fast ein Dauergast in diesen Geschenklisten. Besonders günstig waren sie nie. Und auch nicht besonders hübsch. Beides hat Philips dieses Jahr behoben. Die neuen Filament-Birnen sind äusserst dekorativ und erinnern an die Glühbirnen von einst. Ihr warmes Licht lässt sich zwar nicht im Farbton verändern, aber dimmen. Das dürfte in den meisten Fällen reichen. Da die Birnen nun auch dekorativ sind, muss man sie nicht länger tief im Lampenschirm verstecken. Auch preislich sind die Birnen interessant: Sie kosten je nach Grösse zwischen 25 und 35 Franken. Auch praktisch: Man braucht nun nicht mehr zwingend eine Basisstation. Die Birnen lassen sich auch direkt per Bluetooth mit einem Smartphone oder Tablet verbinden. (zei)

Philips Hue Filament: Ab 25 Franken

Für E-Books im grossen Format Der Epos 2 ist das neue Top-Modell der Tolino-Lesegeräte, mit der eine Allianz aus Buchhändlern im deutschsprachigen Raum gegen Amazon antritt. Der Epos 2 zeichnet sich durch ein grosses Display (acht Zoll Durchmesser) aus. Darauf hat mehr Text Platz – und zwar selbst dann, wenn man eine leserfreundliche, grosse Schrift wählt. Mit dem Seitenverhältnis von 3:4 kann man Bücher auch im Querformat lesen. Mit einer breiten Griffleiste hält man es in unterschiedlichen Lagen bequem und wechselt mit den Blättertasten die Seite.

Das Gerät ist wasserdicht und damit auch badewannentauglich. Die Beleuchtung passt sich jeweils der Tageszeit an und wird am Abend wärmer, was angenehm für die Augen ist. Trotz des grösseren Displays wiegt es nur knapp 200 Gramm. (schü)

Tolino Epos 2: 349 Franken bei Orell Füssli

Transportmittel für all die Gadgets

Welches ist die richtige Tasche oder der passende Rucksack für Laptops, Tablets und all die anderen technischen Ausrüstungsgegenstände? Über diese Frage lässt sich noch erbitterter streiten als darüber, ob iPhones oder Android-Telefone das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Auch der Vargu Roll-X macht nicht alle glücklich – aber er hat ein paar Punkte, die für ihn sprechen: Er wurde in der Schweiz entworfen, hat ein gepolstertes Fach für einen Laptop bis 15 Zoll und eine leicht zugängliche Tasche für ein Tablet. Man kann die Powerbank verstauen und über eine Kabelöffnung das Ladekabel nach aussen führen. Er trägt sich bequem, ist aus wasserfestem Obermaterial, hat ein Rolltop wie eine Kuriertasche und bietet mit einem Fassungsvermögen von 23 Litern für viel Inhalt Platz. (schü.)

Vargu Roll-X: 170 Franken

Musikgenuss ohne Kabel-Wirrwarr

Wer an Black Friday bei den Onlineshops vorbeigeschaut hat, hat gesehen, dass dort Tausende von Apples Drahtloskopfhörern verkauft wurden. Das überrascht nicht. Für iPhone-Besitzer sind die Airpods die beste und bequemste Wahl. Da sich die Kopfhörer zu einem lukrativen Geschäft entwickelt haben, hat Apple inzwischen drei Varianten im Angebot. Die günstigsten Airpods reichen in den meisten Fällen völlig. Gegen einen Aufpreis gibt es ein Modell, das sich auf einem Ladedock drahtlos laden lässt. Die neuesten Modelle heissen Airpods Pro und bieten zusätzlich Lärmunterdrückung und verschiedene Gummiaufsätze, sodass sie in alle möglichen Ohrformen passen sollten. Mit Android harmonieren sie zwar auch, aber dort sind Angebote von Sony, Samsung, Huawei und Co. ähnlich komfortabel. (zei)

Apple Airpods: Ab 160 Franken

Telefonieren wie früher

Nokia selbst macht zwar keine Handys mehr. Aber dank HMD Global lebt der immer noch schillernde Markenname weiter. Nebst preiswerten Android-Smartphones macht die finnische Firma auch Featurephones. Das sind Tasten-Handys, wie man sie von früher kennt. Besonders gefällt das 2720 Flip.

Das Klapphandy sieht aus wie ein Handy (oder wie man es damals nannte: Natel) aus den frühen Nullerjahren. Anders als die ziemlich dummen Geräte von damals, kann das Klapp-Nokia immerhin Whatsapp. Wer also nur ein bisschen mit der Verwandtschaft in Kontakt bleiben, aber kein Smartphone will, sollte sich das niedliche Retro-Nokia genauer anschauen. Ebenfalls eignet sich das Handy als Zweithandy für Notfälle, oder um endlich mal zu beweisen, dass man nicht Smartphone-süchtig ist. (zei)

Nokia 2720 Flip: ca. 80 Franken

Grosser Sonos-Komfort zum kleinen Ikea-Preis

Seit Jahren ist Sonos der Inbegriff für vernetzte Lautsprecher, die im ganzen Haus dieselbe Musik abspielen können. Das funktioniert einerseits sehr einfach, andererseits geht es schnell ins Geld, wenn man mehrere Lautsprecher kaufen möchte. Unter dem Druck der inzwischen zahlreichen Konkurrenz hat sich Sonos zu einer erstaunlichen Partnerschaft entschieden: Zusammen mit dem Möbelhaus Ikea hat der Lautsprecher-Spezialist die günstige Symfonisk-Linie lanciert. Diese bietet den bekannten Sonos-Komfort zu Ikea-Preisen. Besonders gefällt der rechteckige Regallautsprecher. Der musste sich in unserem Blindtest nicht vor teureren Konkurrenten verstecken und kann mit der entsprechenden Halterung gar als Regal verwendet werden. Praktisch: Er harmoniert auch mit Apples Airplay 2 und mit Spotify Connect. (zei)

Ikea Symfonisk: 130 Franken.

Ein Mini-Computer für alle Zwecke

Der Raspberry Pi 4 ist ein grossartiges Spielzeug für das digitale Zeitalter – und ein perfektes Geschenk für technikaffine Kinder, die mehr tun wollen, als bloss iPad-Games zu zocken.

Der Mini-PC lässt sich als normaler Computer (mit Linux-Betriebssystem) verwenden, ist aber auch für allerhand Experimente geeignet: Ob Retrospielkonsole, Internet-Radiowecker, Heim- oder Internetserver, Jukebox oder Heimroboter, Überwachungskamera, Steuergerät für ein Info-Display oder Mediacenter – es gibt nichts, wozu es im Internet nicht Anleitungen und das notwendige Zubehör zu finden gäbe.

Der Raspberry Pi kommt als nackte Platine. Je nach Zweck braucht man auch ein Gehäuse, eine Speicherkarte fürs Betriebssystem, einen Stromadapter und Tastatur und Maus. (schü)

Raspberry Pi 4: Ab 60 Franken

Ein Switch für unterwegs

Anfangs von vielen (auch vom Autor) verlacht, hat sich der Nintendo Switch zum Grosserfolg für Nintendo gemausert. Die Konsole kann mit allerhand Zubehör weit mehr als nur Baller-Games abspielen. Dank Karton-Bausätzen wird der Switch zum Experimentier-Labor, dank Fitness-Gadgets wird die Konsole zum Trainingsgerät. Wer mit dem Switch aber einfach nur spielen möchte und auf all das Zubehör und sogar die Möglichkeit, am TV zu gamen, verzichten kann, die oder der sollte sich den neuen Switch Lite genau anschauen. Die abgespeckte Variante ist mehr Game Boy als Konsole. Man kann keine Controller abdocken, man kann ihn nicht mit einem Ständer auf den Tisch stellen oder eben an den TV anschliessen. Dafür ist der Switch Lite minimal kleiner und vor allem günstiger. (zei)

Switch Lite: Ab 210 Franken

Ein digitaler Sicherheitsschlüssel

Ein Yubikey ist ein kleiner Stecker, der sich wie der Türschlüssel an den Schlüsselbund hängen lässt. Er schützt aber nicht die Wohnung oder das Eigenheim, sondern die Daten im Netz. Bei Konten, die nebst einem klassischen Passwort auch mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung geschützt sind, liefert er den zweiten Faktor, ohne dass man Codes aus SMS-Nachrichten oder Sicherheits-Apps abtippen müsste.

Die Yubikeys der Serie 5 (erhältlich bei Yubikey.ch) können das Passwort auch ganz ersetzen. Sie sind für PC, Laptops, Smartphones und Tablets nutzbar: Nebst den Varianten für den normalen USB-Anschluss gibt es auch Keys für USB-C, für die drahtlose Nutzung per NFC und den Doppelstecker mit USB-C und Lightning-Stecker für das iPhone und iPad. (schü)

Yubikey Serie 5: Ab 45 Franken

Erstellt: 03.12.2019, 18:31 Uhr

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