Android M – die wichtigsten Neuerungen im Überblick

Google-Entwickler haben an der Entwicklerkonferenz I/O das neue Android vorgestellt.

Googles Sundar Pichai nach seiner Präsentation an der Google-Entwicklerkonferenz I/O.

Googles Sundar Pichai nach seiner Präsentation an der Google-Entwicklerkonferenz I/O. Bild: Jeff Chiu/Keystone

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Gestern hat Google an der Entwicklerkonferenz I/O in San Francisco die neue Version seines mobilen Betriebssystems Android vorgestellt. Android M soll im dritten Quartal 2015 erscheinen.

Endlich haben die Android-Entwickler den Fokus mehr auf die Sicherheit und Privatsphäre der Nutzer gelegt. Android M ermöglicht es, jeder einzelnen App den Zugriff auf den aktuellen Aufenthaltsort, Kontaktdaten, das Mikrofon oder die Kamera zu verwehren. Wenn der Smartphone-Besitzer eine App zum ersten Mal nutzt, kann er die entsprechenden Einstellungen machen und sie auch im Nachhinein wieder verändern. Bisher erlaubte Android nur eine pauschale Einstellung, die für alle Apps gleichzeitig galt. Apple-User kennen die individuellen Einstellungsmöglichkeiten schon länger.

Android M bekommt auch eine Funktion für mobiles Zahlen. Android Pay soll das Zahlen mit der Nahfunktechnik NFC ermöglichen. Die Kreditkartennummer will Google dabei nicht an die Händler schicken, sondern in eine Android-Pay-Nummer umwandeln. Starten wird Android Pay vorerst nur in den USA. So sind die ersten Partnerläden auch amerikanische Ketten wie McDonald’s, Subway und Walgreens. Als Sicherheitsfeature plant Google, mit Android M einen Fingerabdrucksensor einzuführen.

Länger durchhalten soll mit der neuen Version auch der Akku. Alles, was im Hintergrund läuft und Batterie frisst, soll Android M automatisch beenden, wenn der User das Gerät nicht nutzt. Ausserdem soll man den Akku rascher wieder zum Leben erwecken können. Die neue Version unterstützt den USB-Standard Type C, der ein drei- bis fünfmal schnelleres Laden ermöglicht.

Erstellt: 29.05.2015, 14:32 Uhr

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