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Android@Kamera

Samsung spielt mit dem Gedanken, seine Kameras mit dem Google-Betriebssystem auszustatten – und so mit Apps die Anwendungsmöglichkeiten zu erweitern.

Der Android-Vater: Andy Rubin. 2003 gründete er Android Inc. zusammen mit Rich Miner, Nick Sears und Chris White.
Der Android-Vater: Andy Rubin. 2003 gründete er Android Inc. zusammen mit Rich Miner, Nick Sears und Chris White.
AFP
Zwei Jahre später kaufte Google das Unternehmen auf. Das grüne Robotermännchen ist das Symbol für das mobile Betriebssystem.
Zwei Jahre später kaufte Google das Unternehmen auf. Das grüne Robotermännchen ist das Symbol für das mobile Betriebssystem.
AFP
Der Bericht über Samsungs Android-Kamera ist ein weiteres Indiz für die Bestrebungen, das derzeit auf Smartphones, Tablets und Netbooks konzipierte Betriebssystem auch auf andere Geräte zu bringen. Im Bild: Tester prüfen ein Fitnessgerät mit integriertem Android-Smartphone.
Der Bericht über Samsungs Android-Kamera ist ein weiteres Indiz für die Bestrebungen, das derzeit auf Smartphones, Tablets und Netbooks konzipierte Betriebssystem auch auf andere Geräte zu bringen. Im Bild: Tester prüfen ein Fitnessgerät mit integriertem Android-Smartphone.
Reuters
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Android hat sich auf Smartphones und Tablets etabliert. Landet das Betriebssystem nun bald auch auf Digitalkameras? Die Blogger der Tech-Seite Engadget.com haben bei einem Besuch der Samsung-Entwicklungsabteilung in Südkorea in Erfahrung gebracht, dass der Konzern die Option prüft, das Google-Betriebssystem auf die Kameras zu bringen. Das Unternehmen betont allerdings, dass noch nichts entschieden ist.

Bisher waren Digitalkameras vor allem in sich geschlossene Systeme. Wi-Fi-Kameras ermöglichen immerhin, dass man seine Ferienschnappschüsse in die Cloud laden kann. Mit dem Einsatz von Android könnte Samsung die Kameras problemlos ins «Ökosystem» einbinden und die Kommunikation mit Smartphones und Tablets des Unternehmens würde vereinfacht.

Die Kamera wird social

Ein OS wie Android könne für Digitalkameras einen Meilenstein bedeuten, so Engadget. Drittherstellern würde sich die Möglichkeit bieten, Apps für die Hardware anzubieten, welche die Funktion der Kamera erweitern. Neben fotospezifischen Anwendungen liegen natürlich auch Twitter- oder Facebook-Applikationen auf der Hand. So könnte man zusätzlich zum direkten Publizieren der Bilder via Kamera auch sehen, welche Aufnahmen Freunde teilen. Engadget warnt aber auch vor sich abzeichnenden Stabilitätsproblemen: Die Kamera müsste vielleicht genau so oft aktualisiert werden wie das Smartphone.

Der Bericht über Samsungs Android-Kamera ist ein weiteres Indiz für die Bestrebungen, das derzeit auf Smartphones, Tablets und Netbooks konzipierte Betriebssystem auch auf andere Geräte zu bringen. Der Suchmaschinenbetreiber machte aus dieser Strategie auch nie einen Hehl, seit er die kleine US-Firma Android Inc. vor sieben Jahren aufgekauft und die mobile Version des Betriebssystems 2008 öffentlich gemacht hatte.

Wann kommt der Durchbruch?

Im Frühling 2011 stellte Google dann das Projekt Android@Homevor, mit welchem in naher Zukunft der gesamte Haushalt gesteuert werden soll:

So könnte der Google-Haushalt der Zukunft aussehen. Quelle: Youtube

Allerdings ist Skepsis durchaus angebracht, wird der Heimsteuerung via Computer oder Handy doch seit Jahren der Durchbruch prophezeit. Von einer massenhaften Verbreitung dieser Heimanwendungen ist man jedoch noch weit entfernt.

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