Fünf Apps, die schlauer machen

Ob ernsthaft oder spielerisch: So verbessern Sie Ihre Allgemeinbildung, Geografiekenntnisse und Sprachen.

Etwas gegen die Zerstreutheit tun.
Video: Matthias Schüssler

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Die Apps, die wir Ihnen im heutigen Video vorstellen, könnte man auf den ersten Blick mit simplen Games oder trivialen Unterhaltungstiteln verwechseln. Doch das sind sie nicht. Sie verwenden zwar spielerische Mittel, haben aber eine klare Absicht: nämlich uns geistig fitter zu machen.

Dieses Ziel lässt sich auf unterschiedliche Weise verfolgen – und darum gibt es fünf ziemlich verschiedene Apps. Wissenstraining setzt darauf, dass Fakten- und Allgemeinwissen auch im Zeitalter von Google und Wikipedia nicht ganz überflüssig geworden sind. Die App ist kostenlos für iPhone und Android, die Vollversion schaltet man für 4 Franken frei.

Wo liegt das? hilft den Geografiekenntnissen auf die Sprünge. Ob Schweizer Kantone, die Länder Afrikas oder die Hauptstädte der Erde; man kann mit dieser App ernsthaft büffeln oder auch spielerisch üben. Und im Multiplayer-Modus tritt man gegen andere an. Gratis für iPhone und Android, die Vollversion gibt es als In-App-Kauf für 9 Franken.

Wer hats erfunden?

Duolingo gehört weltweit zu den beliebtesten Apps aus der Schweiz und ist wahrscheinlich die beste App fürs Sprachenlernen im Selbststudium. Man kann sich an eine neue Sprache heranwagen oder eingerostete Kenntnisse auffrischen. 23 Sprachen werden unterstützt, natürlich auch die Welt- und Landessprachen. Die App ist gratis (iPhone/Android), für die Plus-Version für unbegrenztes Lernen zahlt man 10.50 Franken.

Lumosity (Gratis für iPhone und Android) und Neuronation (Gratis für iPhone und Android; Abo: ab 28 Fr. pro Jahr) sind zwei Apps, mit denen man seine geistigen Fähigkeiten trainiert – also Gedächtnis, logisches Denken, Konzentration und Schnelligkeit. Das wird manchmal auch Gehirnjogging genannt und ist, wie richtiger Sport, durchaus anstrengend – auch wenn man es bei beiden Apps mit ansprechend gemachten Mini-Spielen zu tun bekommt.

Die eigenen Defizite angehen

Beide Apps zeigen einem nach einigen Runden, wo man seine Stärken und Schwächen hat, und sie erlauben es, gezielt die Defizite anzugehen. Welche man vorzieht, ist auch Geschmackssache. Lumosity scheint etwas leichter zugänglich zu sein, Neuronation noch komplexere Aufgaben bereitzuhalten. Lumosity lässt sich eingeschränkt auch kostenlos nutzen, die Premium-Funktionen sind ab 12 Franken als In-App-Kauf zu erwerben. Neuronation benötigt nach einem kostenlosen Test ein Abo, das es ab 28 Franken pro Jahr gibt.

Weitere Videos zu Wissen und Bildung finden Sie in den Beiträgen Was Wikipedia auch noch alles kann und Apps für Besserwisser.

Erstellt: 13.05.2019, 16:03 Uhr

Tipps und Tricks in Videoform

Was sind Ihre Anliegen?

In der Videoreihe Digitale Patentrezepte gibt Matthias Schüssler exklusiv für Tagesanzeiger.ch/Newsnet einmal pro Woche praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

Falls Sie ein Anliegen haben, das sich für die Behandlung in unserer neuen Rubrik eignen würde, dann unterbreiten Sie uns das bitte über die Kommentarfunktion oder schreiben Sie an matthias.schuessler@tages-anzeiger.ch.

Die neue Folge wird jeweils am Montagnachmittag, etwa um 16 Uhr veröffentlicht.

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