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Auch Samsung kann das Smartphone nicht neu erfinden

Aktuelle Smartphones wie das Samsung Galaxy S III sind solide Weiterentwicklungen. Revolutionen sollte man keine mehr erwarten.

Roger Zedi
Neu: Das Galaxy S III kann kabellos geladen werden.
Neu: Das Galaxy S III kann kabellos geladen werden.
Reuters

Was war grösser? Die teils irrsinnigen Erwartungen vor der Ankündigung oder die Enttäuschung darüber, dass sie sich nicht erfüllt haben? Als Apple im letzten Herbst das iPhone 4S vorgestellt hat, ging ein frustriertes Stöhnen um den Globus.

Vergangene Woche hat sich erneut Vergleichbares zugetragen. Samsung präsentierte der Welt das neue Topmodell der äusserst erfolgreichen Galaxy-Reihe. Im Vorfeld haben die Koreaner mit kryptischen Einladungen die Gerüchteküche aktiv angeheizt (etwas, das Apple übrigens nie selbst übernimmt, sondern jeweils deren Fans). Es wurde dann aber nichts aus der erhofften 12-Megapixel-Kamera (sie hat 8MP), die Rückseite des Smartphones besteht nicht aus Keramik, sondern nach wie vor aus Plastik, und das Display bringt nicht den prophezeiten Quantensprung. Nur dass wir uns richtig verstehen: Der 4,8-Zoll-Amoled-Bildschirm ist hervorragend, und 8 MP sind genug. Nur die Plastikrückwand enttäuscht wirklich etwas, in der Hand kommt damit kein Gefühl von Hochwertigkeit auf. Und was das Design betrifft, wurde nichts neu erfunden – das Gerät sieht aus, wie Dutzende andere Android-Smartphones.

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