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Beim iPhone und Android die nervigsten Spleens abstellen

So nützlich die Smartphones auch sind, so sehr nerven sie häufig. Vier Methoden für einen entspannten Umgang mit dem mobilen Begleiter.

Matthias Schüssler
Der Autor hier ist selbst ein grosser «Phubber».

Unser Handy weiss zwar fast alles über uns – doch besonders gut kennt es uns offenbar trotzdem nicht. Denn manchmal stört es uns, statt dass es uns das Leben erleichtert. Dann und wann geht das so weit, dass man sich als Diener seines Telefons fühlt, der nur dazu da ist, all die überflüssigen Benachrichtigungen wegzuklicken.

Oft genug sind auch Mitmenschen schuld an unnötigen Störungen. Beispielsweise die allzu kommunikationsfreudigen Freunde, die sich im Viertelstundentakt auf Whatsapp bemerkbar machen. Oder die notorischen Telefonmarketing-Unternehmen, die auch gerne zu Unzeiten anrufen.

Das Telefon, der Tyrann

Manchmal sind wir aber auch selbst schuld. Wir können oft die Finger nicht vom Telefon lassen, auch in Gesellschaft nicht. Dieses Phänomen – anderen mit seiner Spielerei am Telefon auf den Wecker zu gehen – nennt sich übrigens «Phubbing».

Bei all diesen Störquellen gibt es Gegenmassnahmen, die im Video vorgeführt werden – im Video oben fürs iPhone, hier anschliessend für Android.

Und das sind die vier Tipps:

Unerwünschte Anrufe blockieren. Dafür gibt es sowohl beim iPhone als auch bei Android inzwischen Mittel und Wege. Sie können Anrufer aus Ihrem Adressbuch ins Leere laufen lassen. Und die Telefonbuch-Apps von Local.ch (Kostenlos fürs iPhone und Android) und Search.ch (Kostenlos fürs iPhone und Android) blockieren auch Gesprächsversuche von berühmt-berüchtigten Telefonmarketing-Unternehmen.

Wie es genau geht, wird im Video erklärt.

Die Forest-App belohnt einen jedes Mal mit einem Baum, wenn man sich nicht vom Telefon vereinnahmen lässt.
Die Forest-App belohnt einen jedes Mal mit einem Baum, wenn man sich nicht vom Telefon vereinnahmen lässt.

Whatsapp-Chats stummschalten. Die Funktion ist gut versteckt, aber umso wirkungsvoller. Man findet sie, indem man bei einem Chat auf den Gruppennamen oder den Namen des Gesprächsteilnehmers tippt. Man kann Chats für eine bestimmte Dauer, maximal für ein Jahr, ruhigstellen. Die Nachrichten kommen übrigens weiterhin an – doch das Telefon macht deswegen keinen Radau.

Benachrichtigungen zähmen und «Nicht stören»-Modus. Viele Apps neigen dazu, durch ständige Hinweise Aufmerksamkeit einzufordern. Wenn der Bildschirm ständig aufleuchtet, lenkt das nicht nur ab, es kostet auch viel Strom. Darum gilt es, alle nicht wirklich notwendigen Benachrichtigungen abzuschalten. Es gibt auch die Möglichkeit, sie lautlos zu stellen oder die Pop-up-Fensterchen zu beseitigen.

Sehr empfehlenswert ist auch der «Nicht stören»-Modus. Er sorgt temporär für Ruhe. Beim iPhone ist es einfach einzurichten, zu welcher Tages- oder Nachtzeit man nicht gestört werden möchte. Das geht auch bei Android – doch dort ist die Option besser versteckt.

Sich selbst disziplinieren. Wenn wir selbst die Finger nicht vom Handy lassen können, obwohl wir Besseres zu tun hätten, dann gibt es eine wirkungsvolle Gegenmassnahme: nämlich, einen virtuellen Baum zu pflanzen. Das geschieht über die Forest-App (2 Franken für Android und das iPhone). Er überlebt nur, wenn während der vorgegebenen Auszeit die App nicht gewechselt wird. Tut man es doch, hat man hinterher eine verdorrte Baumleiche in seinem Wald. Ist man dagegen beherrscht, ist die Belohnung ein gesunder Forst. Und mit den Münzen, die man so sammelt, kann man sogar echte Bäume pflanzen.

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