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«Die Dunkelziffer der Daten-Diebstähle ist hoch»

Blick in ein Uber-Büro in Kairo.

Uber wurden sensible Daten gestohlen. Um eine Veröffentlichung zu verhindern, hat das Taxi-Unternehmen Lösegeld bezahlt. Ein Einzelfall?

Ist es ähnlich wie bei Personen-Entführungen? Man zahlt heimlich und spricht nicht darüber.

Bei einer Entführung bekommt man im Idealfall die Person zurück, und die Sache ist erledigt. Bei gestohlenen Daten ist das schwieriger. Da gibt es keine Sicherheit, dass die wirklich vernichtet wurden und keine Kopien existieren.

Was sind denn das für Angreifer? Sind das vergraulte Mitarbeiter, Einzeltäter, oder steckt gar das organisierte Verbrechen dahinter? Kann man mit denen überhaupt verhandeln?

Ist es denn schwierig, an Lösegeld zu kommen?

«Richtig wäre es die Polizei einzuschalten. Die grossen Kantone haben Cybercrime-Einheiten.»

Experten raten regelmässig davon ab, Lösegeld zu bezahlen. Sie auch?

Wie sollte ein Unternehmen denn reagieren, wenn es erpresst wird?

Wie hoch ist denn die Aufklärungsquote?

Der Imageschaden bei einem publik gewordenen Datendiebstahl ist immens. Da ist doch die Versuchung gross, Informationen zurückzuhalten.

«Die Zahl wird ansteigen. Kriminelle sehen, dass sie mit wenig Risiko zu ihrem Gewinn kommen.»

Wenn Firmen gehackt werden, kommt das Ausmass üblicherweise häppchenweise ans Licht. Erst sind eine Million Kunden betroffen, dann zwei, und dann plötzlich alle. Ist es wirklich so schwierig, das Ausmass eines Datendiebstahls zu erkennen, oder ist das PR-Taktik?

Uber hat auch mitgeteilt, dass die Daten nicht missbräuchlich verwendet worden seien.

Datendiebstähle werden gefühlt immer häufiger. Ist es Zeit, sich einfach damit abzufinden, oder wird das Phänomen wieder verschwinden?