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Die dunkle Seite von Apple

Die ganze Welt kauft iPhones und iPads. Doch die Arbeitsbedingungen in Chinas Fabriken sind oft miserabel - vor allem für Studenten, die zu einer Art Zwangspraktikum verpflichtet werden.

Blick auf die unfertige Foxconn-Fabrik in Chengdu.
Blick auf die unfertige Foxconn-Fabrik in Chengdu.
Sacom
Auf die Frage «Wie geht es euch?» müssen die Jugendlichen antworten «Es geht uns sehr, sehr gut.»
Auf die Frage «Wie geht es euch?» müssen die Jugendlichen antworten «Es geht uns sehr, sehr gut.»
Sacom
Protest während der Foxconn-Jahreskonferenz in Hongkong (Mai, 2011): Die Aktivisten von Sacom machen immer wieder auf die prekären Arbeitsbedingungen in den Fabriken aufmerksam.
Protest während der Foxconn-Jahreskonferenz in Hongkong (Mai, 2011): Die Aktivisten von Sacom machen immer wieder auf die prekären Arbeitsbedingungen in den Fabriken aufmerksam.
Sacom, AFP
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Apple-Chef Steve Jobs gibt sich mit Produkten erst zufrieden, wenn die eigenen Qualitätskriterien hundertprozentig erfüllt sind. Weniger wichtig ist ihm offenbar, wer seine durchdachten Elektronikgeräte zusammensetzt und unter welchen Arbeitsbedingungen sie entstehen.

So wurden grosse Kontingente des iPad 2 in einer erst halb fertigen und unsicheren Fabrik in der westchinesischen Stadt Chengdu zusammengesetzt. Wie die meisten Elektronikkonzerne baut auch Apple seine Geräte nicht selber, sondern liefert nur die Baupläne. Die Fertigung übernehmen andere, im Fall von Apple ist es meist Foxconn. Der taiwanische Grosskonzern heuert für die kalifornische Kultfirma billige Arbeitskräfte in China an, welche die Apple-Geräte täglich zu Tausenden produzieren.

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