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Die Euphorie ist weg

Eine Initialzündung, wie das iPhone eine war, gibt es nicht in jeder Dekade. Nicht allein deswegen hat unser Fortschrittsglaube in den Zehnerjahren einen brutalen Dämpfer erfahren.

Obwohl im vorangegangenen Jahrzehnt erfunden, hat das Smartphone auch in diesem Jahrzehnt alles dominiert. Im Bild Apple-Chef Steve Jobs, der das erste iPhone am 9. Januar 2007 der Weltöffentlichkeit präsentierte.
Obwohl im vorangegangenen Jahrzehnt erfunden, hat das Smartphone auch in diesem Jahrzehnt alles dominiert. Im Bild Apple-Chef Steve Jobs, der das erste iPhone am 9. Januar 2007 der Weltöffentlichkeit präsentierte.
Kimberly White, Reuters
Fans des Fussballvereins Borussia Dortmund, die Mitte Dezember 2019 mit ihren Smartphones das Stadion erhellen, während sie Weihnachtslieder singen.
Fans des Fussballvereins Borussia Dortmund, die Mitte Dezember 2019 mit ihren Smartphones das Stadion erhellen, während sie Weihnachtslieder singen.
Bernd Thissen, Keystone
... während der langjährige Software-Chef und Gründer, Bill Gates, noch im vorherigen Jahrzehnt die Geschäftsmodelle des vorletzten hochgehalten hat.
... während der langjährige Software-Chef und Gründer, Bill Gates, noch im vorherigen Jahrzehnt die Geschäftsmodelle des vorletzten hochgehalten hat.
Jeff Christensen, Reuters
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«Die Nullerjahre waren keine Nullnummern», konstatierte die Digitalredaktion vor genau zehn Jahren in ihrem Rückblick auf die digitale Dekade. Es herrschte eine Aufbruchstimmung: Apple hatte vorgeführt, dass sich das Rad neu erfinden lässt. Das iPhone war einfach, elegant und sicher – und liess den PC uralt ausssehen. Denn wir erinnern uns: Die Nutzer in der Windows-Welt hatten Anfang des Jahrhunderts mit Spam, Spyware und Viren zu kämpfen. Und Microsoft war vollauf damit beschäftigt, das Anfang der 1990er-Jahre erfundene Office weiterhin nach Kräften zu monetarisieren.

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