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Die richtige App zum richtigen Zeitpunkt

Das Telefon ist schon smart. Die Benutzeroberfläche ist es noch nicht. Das ändert sich langsam.

Von Rafael Zeier

Als Erstes drückt man den Power-Knopf, dann gibt man sein Passwort ein, falls vorhanden, und schliesslich sucht und öffnet man irgendeine App. Diese Prozedur wiederholen wir fast jedes Mal, wenn wir ein Smartphone in die Hand nehmen – ob wir ein Foto machen, ein SMS schreiben, eine Website öffnen oder jemanden anrufen wollen. An diesem Ablauf hat sich in den letzten sieben Jahren kaum etwas geändert.

Entsprechend haben wir unsere Smartphones eingerichtet. Der Homescreen, das Pendant zum Desktop auf dem Computer, ist voller App-Symbole. Mit der Zeit merkt man sich unbewusst, welche App wo ist. Manche Nutzer schaffen Übersicht mit Ordnern, andere sortieren ihre Apps gar nach Farbe. Vom Prinzip her funktionieren diese Homescreens wie Fernsehfernbedienungen und nutzen die Möglichkeiten der interaktiven Fläche kaum. Sie sind eine Ansammlung von Knöpfen, die einen zu dem führen, was man sucht.

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