Diese Apps dürfen unsere Kinder nutzen

Es muss nicht immer Youtube sein: Ein paar App-Empfehlungen für Kinder aus der Digital-Redaktion.

Lustiges Spiel für zwischendurch: Junior kritzelt etwas, und Papa muss dann daraus ein Tier machen.

Lustiges Spiel für zwischendurch: Junior kritzelt etwas, und Papa muss dann daraus ein Tier machen. Bild: zei

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Unsere Digital-Redaktoren haben beide kleine Kinder. Das neue Youtube Kids hat sie nicht restlos überzeugt. Mit diesen Apps haben sie dagegen sehr gute Erfahrungen gemacht:

Sendung mit der Maus: Diese App des WDR hält einfache Spiele und den Fotoautomaten bereit, bei dem man ein Selfie mit Mausohren, Elefantenrüssel oder Entenschnabel verziert. Und natürlich gibt es die Lach- und Sachgeschichten, also Mausclips und Einzelbeiträge aus der Sendung. Die sind lehrreich. Und kurz genug, dass nach zwei, drei Clips nicht der ganze Nachmittag vorbei ist. (Android und iOS)

Kika Player: Die App des Kinderkanals von ARD und ZDF hält Serien, Reportagen und Shows bereit – ganz ohne Werbung und passend zum Alter des Kindes, das die App verwendet. In den Einstellungen lässt sich, PIN-geschützt, auch die Nutzungszeit limitieren. (Android und iOS)

Google Earth: Was früher der Globus war, ist heute Google Earth. In der App macht man mit der Jungmannschaft Weltreisen vom Sofa aus. Besonders beliebt ist die Zufallsfunktion. Man drückt auf das Würfel-Symbol und kann einen fremden Ort entdecken. (Android und iOS)

Linea: Dank Tablets (und Tablet-Stiften) hat man immer ein Zeichenbrett dabei. Besonders gut gefällt die iPad-App Linea. Die Bedienung ist kinderleicht, und doch macht es auch Erwachsenen Spass. Tipp: Etwas zeichnen und dann auf einer zweiten Ebene grossflächig übermalen. Das Kind kann die Zeichnung dann mit dem Finger wieder hervorrubbeln. (iOS: 5 Franken)

solAR: Augmented Reality sagen viele eine grosse Zukunft voraus. Doch schon jetzt bringt es Kinder zum Staunen, wenn in der eigenen Stube plötzlich die Planeten um die Sonne kreisen und man unter ihnen durchkriechen kann. (iOS)

Bildersuche: Es muss ja nicht immer ein Filmchen sein. Häufig reicht es schon, wenn man in der Suchmaschine des eigenen Vertrauens nach einem Begriff sucht und dann die Kategorie Bilder wählt. Gemeinsam digitale Bilder anschauen, ersetzt zwar kein Sach- oder Bilderbuch, aber ist unterwegs häufig eine platzsparende Alternative.

Angebote und Kontrollen bei Spotify und Netflix

Der Musikstreamingdienst Spotify hat in seinem Katalog auch viele Inhalte für Kinder und Jugendliche: Musik von Schtärneföifi, d Schlieremer Chind, Dieter Wiesmann, Bruno Hächler oder Laurent & Max, aber auch Hörspiele und natürlich die legendären Kasperlitheater von Jörg Schneider, Ines Torelli und Paul Bühlmann, aber auch Hui Buh, Globi, TKKG oder «Die drei Fragezeichen».

Mit dem Premium-Family-Abo dürfen für 19.90 Franken bis zu fünf Familienmitglieder eigene Konten mit separaten Wiedergabelisten einrichten: damit den Eltern kein Kasperli in die Quere kommt. Allerdings hält Spotify nur wenige Mechanismen bereit, mit denen sich einschränken liesse, was die Kinder konsumieren oder wie lange sie es tun. In den Einstellungen der App ist es lediglich möglich, Titel mit anstössigen Texten, die sogenannten expliziten Inhalte, auszuschliessen. Bei Apple-Mobilgeräten lässt sich die Nutzungsdauer über die allgemeinen Einstellungen und «Bildschirmzeit» einschränken.

Trotz der vielen Inhalte für Kinder gibt es bei Spotify ein Alterslimit: Nutzer müssen mindestens 13 Jahre als sein, um ein eigenes Konto haben zu dürfen.

Auch Netflix hält Filme und Serien für Kinder bereit: Für die Kleinen reicht das Angebot von Peppa Pig über Yakari, Benjamin Blümchen und Shaun das Schaf, für ältere auch gibt es auch Mickymaus, Incredibles oder Familienfilme wie «Ab durch die Hecke». Auch Dokus wie «Planet Erde» oder «Unser blauer Planet» sind im Angebot für Kinder enthalten.

In einem Kinderkonto lässt sich das Angebot über die beiden Optionen «Nur für kleine Kinder» und «Für ältere Kinder und darunter» einschränken. Für Jugendliche richtet man ein normales Konto ein und setzt die Auswahl auf «Für Teenager und darunter». In den Einstellungen zum Benutzerkonto lässt sich eine vierstellige PIN vergeben, mit der Inhalte für bestimmte Alterskategorien oder einzelne Titel geschützt werden. (schü.) (Redaktion Tamedia)

Erstellt: 06.02.2019, 16:41 Uhr

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