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Dieser Lautsprecher hält einiges aus

Redaktion Tamedia hat den Wonderboom von Logitech ausprobiert – und ihn einem Härtetest unterzogen.

Ei, Urne oder Handgranate? Assoziationen gibt es zum neuen Lautsprecher viele. Handlich ist der Wonderboom aber auf jeden Fall.
Ei, Urne oder Handgranate? Assoziationen gibt es zum neuen Lautsprecher viele. Handlich ist der Wonderboom aber auf jeden Fall.
zei
Der Wonderboom lässt sich leider nicht mit anderen Logitech-Lautsprechern koppeln.
Der Wonderboom lässt sich leider nicht mit anderen Logitech-Lautsprechern koppeln.
zei
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Beim Auspacken von Testgeräten ist der Junior (2) immer mit Engagement dabei. Doch an den Geräten selbst hat er – ausser sie haben viele Knöpfe (und das ist immer seltener der Fall) – selten Interesse. Die kürzlich getestetenWLAN-Glühbirnen wollte er gleich wieder einpacken.

Nicht so den neuen Logitech-Lautsprecher mit dem ulkigen Namen Wonderboom. An dem hat er von der ersten Sekunde an einen Narren gefressen.

Man muss dazu sagen, wir besitzen privat einen älteren Boom-Lautsprecher des Schweizer Herstellers. Der hat sich im Kinderzimmer bestens bewährt. Man muss sich keine Sorgen machen, dass Junior das Bändli aus der Kassette zieht, CDs zerkratzt oder das Gerät vom Tisch schubst und kaputt macht. Der äusserst robuste Boom-Lautsprecher ist ein Sorglos-Lautsprecher.

Bedienung inklusive Trommelwirbel

Auch die Bedienung ist sprichwörtlich kinderleicht. Kommt dazu dass der Lautsprecher beim Ein- und Ausschalten ein lustiges Trommelgeräusch macht. Nur schon wegen der Funktion verlangt der Junior regelmässig nach dem Lautsprecher.

Den neuen Wonderboom erkennt er auf den ersten Blick als «Luutsprecher» – und schaltet ihn umgehend ein. Das Trommelgeräusch ist gefühlt noch etwas lauter als bei unserem alten Lautsprecher. Dem Junior gefällts. Der Papa würde es lieber ausschalten, aber da der Wonderboom keine Begleitapp hat, geht das nicht.

Bevor der Papa zum Test Musik hören kann, vergehen Minuten, bis dem Junior das Ein- und Ausschalten und vor allem die Trommelgeräusche verleiden.

Kleine Box, grosser Klang

Der Klang des Lautsprechers ist gewohnt gut und füllt eine Stube. Wunder darf man von so einer kleinen Box trotz des Namens natürlich nicht erwarten, aber gut genug ist es alleweil.

Da Papa nun den Wonderboom beansprucht, bringt der Junior den altgedienten Logitech-Lautsprecher. Enttäuscht stellt er fest, dass die Musik nur aus dem neuen kommt – und verlangt, dass dieser Misstand behoben wird. Als wüsste er, dass Logitech immer wieder mit dem Koppeln von mehreren Lautsprechern wirbt.

Doch das ist laut Logitech nur mit einem anderen Wonderboom möglich. Mit den anderen Lautsprechern der Boom-Reihe lasse sich der Neuling nicht koppeln. Tatsächlich kommt die Musik trotz aller Versuche immer nur aus einem der zwei Lautsprecher. Schade, findet der Papa, und Junior wirft den doch nicht so wunderbaren Lautsprecher im hohen Bogen vom Stubentisch.

Einmal mehr ist der Papa froh, dass der Lautsprecher praktisch unzerstörbar ist. Also schnell in den Bluetooth-Einstellungen wieder den Wonderboom ausgewählt, und die Musik geht irgendwo unter dem Sofa weiter.

Und während der Junior wieder lachend mit dem Wonderboom spielt und durch die Wohnung rennt, fragt sich der Papa, warum man sich nun diesen und nicht einen der älteren Logitech-Lautsprecher mit mehr Funktionen und einem ähnlichen Preis kaufen soll, die dann auch nicht aussehen wie ein Osterei oder böser: eine Urne. Aber einen ersten kleinen Fan hat der Wonderboom offensichtlich schon mal.

Der Wonderboom kostet 119 Franken und ist im Handel in verschiedenen Farben erhältlich.

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