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Dieses Update dürfen iPhone-Nutzer nicht verpassen

Apple hat am Mittwoch eine Software-Aktualisierung freigegeben, um das Problem der Sammlung von Standortdaten der Handynutzer zu lösen.

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Speichert die Aufenthaltsorte der Nutzer - aber nur noch eine Woche: iPhone 4.
Speichert die Aufenthaltsorte der Nutzer - aber nur noch eine Woche: iPhone 4.
Keystone

Apple hat nach eigenen Angaben am Mittwoch wie angekündigt die Software für das iPhone und das iPad durch ein Update so aktualisiert (iOS 4.3.3) , dass die Aufenthaltsorte der Nutzer nur noch für eine Woche gespeichert werden. Ausserdem wird die Datei mit den Ortsdaten gelöscht, sobald die Ortungsdienste-Funktion auf dem iPhone deaktiviert wird. Schliesslich wird laut Firmenangaben keine Sicherungskopie via iTunes erstellt.

Bislang wurden die Daten bis zu einem Jahr gespeichert, was umfangreiche Bewegungsprofile ermöglichte. Den Vorwurf, Apple spioniere die Nutzer aus, hatte der Konzern zurückgewiesen.

Britische IT-Experten hatten auf einer Konferenz gezeigt, dass alle Apple-Geräte die Daten über die Mobilfunkzellen und WLAN-Netze, in denen sich iPhones und iPads bewegt haben, sammeln – und zwar ohne Nutzer dafür um Erlaubnis zu fragen.

Wieder einmal reagierte Apple sehr spät

Mit einem von den Experten verbreiteten Programm konnte jeder Nutzer dieser Geräte auf einer Karte selbst verfolgen, wo er sich wann bewegt hat. Kritik gab es vor allem auch deshalb an Apple, weil der Konzern im April erst nach einer Woche mit einer Erklärung auf die Vorwürfe reagiert hatte.

(dapd)

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