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Drei Foxconn-Arbeiter begehen Selbstmord

In China haben sich wieder drei Angestellte des Apple-Zulieferers Foxconn in den Tod gestürzt. Er steht seit einer Selbstmordserie im Jahr 2010 unter Beobachtung.

Wichtigster Zulieferer von Apple: Die Elektronikfirma Foxconn – im Bild eine Fabrik in Shenzhen. (Dezember 2012)
Wichtigster Zulieferer von Apple: Die Elektronikfirma Foxconn – im Bild eine Fabrik in Shenzhen. (Dezember 2012)
Reuters

Nach mindestens 13 Selbstmorden im Jahr 2010 haben sich in den vergangenen Wochen drei weitere Mitarbeiter der Elektronikfirma Foxconn in China in den Tod gestürzt. Die zwei jungen Männer und die junge Frau, die sich das Leben nahmen, hatten in einer Foxconn-Fabrik in Zhengzhou gearbeitet.

Die Suizide ereigneten sich seit dem 24. April. Der jüngste Vorfall habe sich am Dienstag ereignet. Die Gründe für die Todessprünge seien unklar, teilte die US-Menschenrechtsgruppe China Labor Watch am Samstag mit.

Löhne massiv angehoben

Das taiwanische Unternehmen Foxconn, das unter anderen Apple, Nokia und Sony beliefert, steht seit 2010 unter Beobachtung. Die damalige Selbstmordserie führten Aktivisten auf harte Arbeitsbedingungen zurück.

Seitdem wurde die Löhne in China um fast 70 Prozent angehoben. Foxconn ist der Weltmarktführer bei Computerkomponenten und beschäftigt in China bis zu 1,1 Millionen Menschen.

(SDA)

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