Zum Hauptinhalt springen

Ein Nerd auf Shopping-Tour

Larry Page lässt sich den Motorola-Deal Milliarden kosten. Der Google-Chef zeigt sich aber nicht nur im Geschäftsleben ausgabenfreudig.

Die Genies hinter dem 1998 gegründeten Suchmaschinen-Unternehmen Google: Larry Page (links) und Sergey Brin. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2004, als das Unternehmen an die Börse ging.
Die Genies hinter dem 1998 gegründeten Suchmaschinen-Unternehmen Google: Larry Page (links) und Sergey Brin. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2004, als das Unternehmen an die Börse ging.
AFP
Sergei Brin (links) und Larry Page (rechts) mit ihrem ehemaligen Geschäftsführer Erich Schmidt. Dieser war von 2001 bis 2011 CEO des Unternehmens.
Sergei Brin (links) und Larry Page (rechts) mit ihrem ehemaligen Geschäftsführer Erich Schmidt. Dieser war von 2001 bis 2011 CEO des Unternehmens.
Keystone
Der 38-Jährige hat gut lachen: Der Facebook-Konkurrent Google+ ist bislang erfolgreich, und mit der Motorola-Übernahme ist Page ein Überraschungscoup gelungen.
Der 38-Jährige hat gut lachen: Der Facebook-Konkurrent Google+ ist bislang erfolgreich, und mit der Motorola-Übernahme ist Page ein Überraschungscoup gelungen.
Reuters
1 / 4

Es könnte der Coup des Jahres sein: Gestern gab Google bekannt, für 12,5 Milliarden Dollar den Handy-Hersteller Motorola Mobility übernehmen zu wollen. Ein stolzer Preis, auch für Branchenkenner wie Ruedi Noser.

Hauptverantwortlicher für den teuersten Deal in der Firmengeschichte Googles ist Larry Page. Der Unternehmensmitgründer kehrte vor ein paar Monaten an die Firmenspitze zurück. Für Google-Kenner ist klar: Unter dem bisherigen CEO Eric Schmidt hätte der Motorola-Kauf nicht stattgefunden – oder höchstens auf Ebene der 17'000 Handypatente, die sich im Besitz des amerikanischen Mobile-Herstellers befinden. Denn der zwar erfolgreiche, aber farblose Schmidt gilt als Verwalter, nicht als Macher. Ganz anders der 38-jährige Page, der auf der Milliardärsliste von «Forbes» derzeit auf Platz 22 liegt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.