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Eine gute und eine schlechte Nachricht von Blackberry

iPhone- und Android-Besitzer können sich freuen, die Mitarbeiter des Mobilfunkpioniers dagegen kaum.

Der Blackberry-CEO Thorsten Heins will mit seinem Messenger auf iPhones und Android-Geräten Fuss fassen.
Der Blackberry-CEO Thorsten Heins will mit seinem Messenger auf iPhones und Android-Geräten Fuss fassen.
Keystone

Die gute Nachricht zuerst: Der Blackberry-Messenger wird ab dem 21. September für Android und ab dem 22. September für iOS kostenlos erhältlich sein, wie das Unternehmen in seinem Blogschreibt.

Bis jetzt stand der Kurznachrichtendienst nur Blackberry-Kunden zur Verfügung und galt lange Zeit als eines der besten Verkaufsargumente des kanadischen Mobilfunkpioniers. Mit dem Messenger-Boom der letzten Jahre (Zu viele Dienste wollen das SMS beerben) geriet Blackberry mit seinem Exklusiv-Angebot aber zusehends ins Hintertreffen, während Whatsapp und Co. immer populärer wurden. Einfach dürfte es nicht werden, diesen Rückstand aufzuholen.

Nun die schlechte Nachricht: Wie das «Wall Street Journal» berichtet, drohen Massenentlassungen. Bis zu 40 Prozent der 12'700 Blackberry-Mitarbeiter könnten ihre Stelle verlieren. Bereits im letzten Jahr wurden 5000 Stellen gestrichen. Ein Unternehmenssprecher wollte die 40 Prozent nicht bestätigen, schloss einen weiteren Stellenabbau gegenüber der Zeitung aber nicht aus.

Schwierige Käufersuche

Derweil scheint der Versuch, einen Käufer für Blackberry zu finden nur harzig voranzukommen (Wer Blackberry kaufen könnte). Die Nachfrage sei lau und die Käufer schauten eher, ob sie nur Teile des kanadischen Unternehmens erwerben könnten (Keiner interessiert sich für Blackberry). Besonders interessant scheinen Filetstücke wie die Patente und das Betriebssystem.

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