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Die fünf spannendsten Smartwatches

Die Schweiz ist nicht nur das Zentrum der Uhrenwelt, an der Baselworld zeigen auch Techkonzerne ihre Neuheiten. Samsung hatte eine ganz besondere Überraschung dabei.

In den Basler Messehallen sieht man auch dieses Jahr wieder einige Smartwatches.
In den Basler Messehallen sieht man auch dieses Jahr wieder einige Smartwatches.
Keystone
Am prominentesten wirbt erneut TAG Heuer mit einer Computer-Uhr.
Am prominentesten wirbt erneut TAG Heuer mit einer Computer-Uhr.
Keystone
Auch Apples Uhrenpartner Hermès ist an der Messe. Die Firma zeigt aber in erster Linie eigene Uhren.
Auch Apples Uhrenpartner Hermès ist an der Messe. Die Firma zeigt aber in erster Linie eigene Uhren.
Reuters
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Als «high-precision wrist computer» (Hochpräzisions-Handgelenkcomputer) bewarbOmega 1957 das erste Modell der Speedmaster-Reihe.

60 Jahre später ist eine nahezu originalgetreue Neuauflage dieser Uhr eines der Highlights der diesjährigen Uhrenmesse in Basel. Als Computer fürs Handgelenk würde die Uhr aber heute kaum mehr jemand bezeichnen.

Dank Chips und Bildschirmen

Einerseits hat sich die Definition von Computer dramatisch gewandelt und andererseits gibt es heute dank Chips und Bildschirmen Uhren, die das Prädikat weit mehr verdienen. Ob solche Smartwatches in Sachen Charme und Stil mit mechanischen Modellen von heute und einst mithalten können, ist eine Diskussion für ein anderes Mal.

Fest steht, dass in den letzten Tagen erneut mehrere Ankündigungen rund um Computer-Uhren erfolgten. Das sind die fünf spannendsten:

Movado Connect

Mit Movado setzt künftig ein weiterer prominenter Name auf Googles Android-Plattform. Im letzten Jahr hat die Uhrenfirma zusammen mit HP eine Zeigeruhr mit Zusatzfunktionen lanciert. Doch in Basel gab es nun die erste Bildschirm-Smartwatch zu sehen. Die Movado Connect soll im Herbst in fünf Varianten auf den Markt kommen. Optisch passen die neuen Uhren zum gewohnten Movado-Design. Da Movado auch Uhren für die Modemarken Tommy Hilfiger und Hugo Boss produziert, gibt es auch für diese Marken ab Herbst Android-Uhren.

Michael Kors Sofie

Damenmodelle sind bei Smartwatches nach wie vor Mangelware. Für den Herbst hat die Modemarke Michael Kors Abhilfe versprochen und nebst einem neuen Herrenmodell auch eins für Damen angekündigt. Beide nutzen sie Googles Android Wear als Softwareplattform. Erinnerungswürdiger als die zwei neuen Uhren ist aber die Ankündigung, in einem Jahr zur Nummer 2 im Smartwatchmarkt werden zu wollen. Beim Vorjahresmodell hätten sie die Nachfrage deutlich unterschätzt und würden nun höhere Stückzahlen anvisieren. Ähnlich ambitionierte Ziele hat übrigens auch der Uhrenkonzern Fossil, mit dem Michael Kors zusammenarbeitet. Künftig will Fossil nur noch Männeruhren auf den Markt bringen, die mindestens smarte Zusatzfunktionen haben.

MMT E-Strap

Vor einem Jahr was es noch eine eigene Bastelei, und nun gibt es so etwas Ähnliches tatsächlich. Das vom Genfer Uhrenhersteller Frédérique Constant losgelöste Spin-off MMT, das unter anderem Mondainemit Schrittzählermodulen beliefert, zeigte auf der Uhrenmesse ein smartes Armband für analoge Uhren. Es zählt Schritte, vermisst den Schlaf und weckt einen per Pieps-Wecker. Auf einen Pulssensor und Benachrichtigungen per Vibration musste der Hersteller aus Platz- und Batteriegründen verzichten. Der Akku soll sieben Tage halten. Da MMT verschiedene Uhrenhersteller mit dem Band beliefert und diese verschiedene Lederarten verwenden, gibt es entsprechend unterschiedliche Preise.

Montblanc Summit

Wenn es um Android-Uhren im Luxussegment ging, hatte TAG Heuer bis anhin keine Konkurrenz zu fürchten. Doch nun wagt sich mit Montblanc ein Mitbewerber in dieses Feld. Die vor zwei Wochen – und streng genommen nicht in Basel – angekündigte Montblanc Summit ist ebenfalls eine Bildschirm-Smartwatch im Luxusbereich. Technisch bietet die Uhr gewohnte Kost. Android Wear, GPS, NFC und ein Pulssensor sind vorhanden, und wasserdicht ist die Uhr auch. Die Uhr soll ab Mai in den USA und Grossbritannien für knapp unter 1000 Franken zuerst auf den Markt kommen. Es gibt verschiedene Metallvarianten und zahlreiche Armbandoptionen, aber kein kleineres Damenmodell.

Samsung-Prototypen

Wenn man ganz genau hinschaut, sieht man unten auf dem Zifferblatt den Schriftzug «Swiss Made». Doch Samsung hat noch weitere mechanische Uhren...
Wenn man ganz genau hinschaut, sieht man unten auf dem Zifferblatt den Schriftzug «Swiss Made». Doch Samsung hat noch weitere mechanische Uhren...
Rafael Zeier
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Der südkoreanische Mischkonzern überraschte in Basel gleich dreifach. Einerseits durch die Tatsache, dass er mit einem eigenen Messestand vertreten war. Andererseits dadurch, wie bescheiden der Auftritt für einmal war. An Technologiemessen drängt sich der Konzern mit aufwendigen Präsentationen und gigantischen Messeständen regelmässig in den Vordergrund. In Basel musste man schon wissen, wo der Samsung-Stand ist. Und schliesslich war da noch die beste Überraschung von allen: Nebst den neusten Modellen der Gear-Serie und zahlreichen Armbändern gab es auch verschiedene Prototypen zu sehen. Darunter sogar ein paar mechanische Uhren im Samsung-Design – mit Swiss-Made-Label.

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