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Galileo wird die Schweiz Millionen kosten

Seit mehreren Jahren verhandelt die Schweiz mit der EU über eine Beteiligung am europäischen Satellitennavigationssystem Galileo. Nun liegt das Resultat vor.

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Konkurrenz für das amerikanische GPS-System: Eine Sojus-Rakete mit zwei Satelliten für das Navigationssystem Galileo an Bord hebt von Kourou in Französisch-Guyana ab. (12. Oktober 2012)
Konkurrenz für das amerikanische GPS-System: Eine Sojus-Rakete mit zwei Satelliten für das Navigationssystem Galileo an Bord hebt von Kourou in Französisch-Guyana ab. (12. Oktober 2012)
Reuters

Die Teilnahme der Schweiz an Galileo wird teuer. Die Unterhändler haben sich darauf geeinigt, dass Bern für die Jahre 2012 und 2013 einen Betrag von knapp 75 Millionen Franken nachschiesst, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet.

Für 2014 kommen weitere 25 Millionen Franken dazu. Ab 2015 fällt dann jeweils ein ordentlicher Jahresbeitrag in der Höhe von 30 bis 35 Millionen Franken an, der sich am Verhältnis der Wirtschaftsleistung der Schweiz und der EU bemisst.

Genauere Daten

Gerechtfertigt ist das Engagement laut Bund dadurch, dass die Schweiz der Abhängigkeit vom amerikanischen GPS-System entfliehen kann und Armee, Polizei und Rettungskräfte einen garantierten Zugang zu den genaueren Daten der Galileo-Satelliten erhalten.

Das Dossier liegt nun zum Entscheid beim Bundesrat, der vor allem noch klären muss, woher das Geld für die Beiträge kommen soll. Dem Vernehmen nach ist es Verkehrsministerin Doris Leuthard gelungen, die Last auf mehrere Departemente zu verteilen, sodass nicht alles an der Strassenkasse des federführenden Bundesamtes für Strassen hängen bleibt.

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