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Googles iPad-Konkurrent im Test

Das Nexus 7 ist offiziell in der Schweiz erhältlich. Mit dem 7-Zoll-Tablet gelangt man nur via WLAN ins Web, eine Mobilfunk-Variante gibt es nicht. Ein Manko? Der Test.

Google Nexus 7: Das von Asus produzierte Tablet ist ab sofort auch offiziell in der Schweiz erhältlich.
Google Nexus 7: Das von Asus produzierte Tablet ist ab sofort auch offiziell in der Schweiz erhältlich.
AFP
Das kompakte Tablet bietet einen 7-Zoll-Bildschirm (iPad 9,7 Zoll) mit einer Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten. Die hohe Pixeldichte von 216 ppi sorgt für gestochen scharfe Inhalte.
Das kompakte Tablet bietet einen 7-Zoll-Bildschirm (iPad 9,7 Zoll) mit einer Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten. Die hohe Pixeldichte von 216 ppi sorgt für gestochen scharfe Inhalte.
Asus
Google-Manager Hugo Barra enthüllte Ende Juni das Nexus 7.
Google-Manager Hugo Barra enthüllte Ende Juni das Nexus 7.
Keystone
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Das Ende Juni vorgestellte Nexus 7 ist seit dem 8. Oktober offiziell in der Schweiz erhältlich (mehr dazu in der Infobox). Hergestellt wird das Google-Tablet von Asus. Offiziell wird hierzulande nur die 16-GB-Version angeboten. Im Ausland gibts auch die 8-GB-Version. Das Nexus 7 ist wie andere Tablets in erster Linie auf den Medienkonsum ausgelegt.

Kompakte Grösse

Der Bildschirm verfügt über eine Bildschirmdiagonale von 7 Zoll respektive 17,78 Zentimetern (iPad: 9,7 Zoll) und bietet eine Auflösung von 1280 x 800 Pixeln. Die Qualität überzeugt, aber wie bei anderen Tablets spiegelt er auch (und kommt daher wohl auch nur bedingt als Reader-Konkurrent zum Kindle infrage). Dank den kompakten Abmessungen und der gummierten Rückseite liegt das Gerät gut in der Hand. Als iPad- oder Galaxy-Tab-Nutzer muss man sich erst an das kleinere Display gewöhnen, dafür ist das Tablet auch leichter und lässt sich problemlos überallhin mitnehmen.

Micro-USB und Kopfhörer sind die einzigen Anschlüsse, die man am Nexus 7 entdeckt. Auf der Vorderseite findet man eine 1,3-Megapixel-Kamera für Videokonferenzen. Auch Bluetooth, GPS und NFC sind an Bord. Mit dem Tegra-3-Prozessor mit 1,2 Gigahertz eignet sich die Hardware auch für rechenintensive Spiele.

Chrome ist der Standard-Browser

Googles Tablet ist das erste, welches mit Android 4.1 (Jelly Bean) läuft – und das erst auch noch in einer kaum veränderten Version. Das heisst, dass sich der Nutzer bei Updates auf eine schnelle Aktualisierung freuen kann und der Hersteller nicht zuerst die Benutzeroberfläche anpassen muss.

Sämtliche Google-Dienste wie Google+, Maps, Youtube oder zum Beispiel Current sind vorinstalliert. Facebook, Evernote und all die anderen Android-Apps kann man natürlich im Google Play Store herunterladen. Standard-Browser ist Chrome, der genauso flott agiert wie in der Desktop-Version. Der namenlose Android-Browser ist verschwunden.

Nur WLAN, kein Mobilfunknetz

Ins Web gelangt man nur via WLAN, eine Mobilfunk-Variante des Nexus gibt es nicht. Ein Manko? Glaubt man den zahlreichen Studien, kommen die Touchscreen-Geräte ohnehin meist auf dem Sofa oder im Büro zum Einsatz. Doch gerade ein so kompaktes Gerät wie das Nexus 7 nimmt man eben auch gerne mit – und würde gerne spontan im Web surfen oder ein paar Mails bearbeiten. Aber da kann ja auch das Smartphone einspringen.

Ein Steckplatz für Speichererweiterungen fehlt, man muss mit 16 GB auskommen. Die reichen aber gut aus, um beispielsweise beim Pendeln oder Reisen genügend Filme und Musik dabeizuhaben. Trotzdem scheint auch eine 32-GB-Variante ein Thema zu sein, wie Android Police schreibt.

Auch das Lesen von E-Books ist natürlich möglich, doch leider ist hierzulande die passende App Google Playbooks noch nicht erhältlich. Aber mit anderen Digitalbuch-Applikationen aus dem Google Play Store kommt man trotzdem an Lesestoff heran.

Das Testgerät wurde uns von Digitec.ch zur Verfügung gestellt.

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