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Jeder Film hat ein Ende, nur «Late Shift» hat sieben

Drei Zürcher haben einen interaktiven Film gedreht. Wie das ging und warum das Drehbuch mehrere Kilos wog.

Tobias Weber, Caroline Feder und Baptiste Planche (v. l.): Das Drehbuch von «Late Shift» ist ein Flussdiagramm.
Tobias Weber, Caroline Feder und Baptiste Planche (v. l.): Das Drehbuch von «Late Shift» ist ein Flussdiagramm.
Esther Michel

Das Drehbuch, das mir Tobias Weber unter die Nase hält, ist schlicht eine Wucht. Es hat A3-Format, ist etwa zehn Zentimeter dick und wiegt mehrere Kilos. Statt eines Storyboards ziehen sich Flussdiagramme über zig Seiten, führen durch Hunderte «Wenn-dann»- Entscheide und Filmszenen, bis sie schliesslich in sieben Enden münden. Es ist das Drehbuch des Schweizer Thrillers «Late Shift», dem weltweit ersten interaktiven Film, bei dem die Zuschauer per App selbst Regie führen können.

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