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«K-Tipp» will Telecomanbieter stoppen

Die Schweizer zahlten im letzten Jahr 330 Millionen zu viel für Handygebühren im Ausland. Konsumentenzeitungen fordern nun den Bundesrat auf, einzuschreiten.

Teures Telefonieren: Wer Roaming mit einem Schweizer Provider nutzt, muss tief in die Tasche greifen.
Teures Telefonieren: Wer Roaming mit einem Schweizer Provider nutzt, muss tief in die Tasche greifen.
Keystone

«Die Telefonrechnung nach dem Auslandsurlaub ist auch dieses Jahr happig», schreibt «K-Tipp»-Redaktionsleiter Thomas Vonarburg in einer Pressemitteilung.

Schweizer würden für Handygebühren im Ausland immer noch bis zu fünfmal mehr zahlen als Konsumenten im EU-Raum. Hierzulande habe man 330 Millionen zu viel für Roaming-Gebühren bezahlt.

«Passiert ist seither nichts»

Dies, obwohl der Nationalrat 2011 ein starkes Zeichen gesetzt habe: Vor einem Jahr überwies die grosse Kammer eine Motion von Ursula Wyss. Sie fordert, dass der Bundesrat die tieferen EU-Preisobergrenzen übernimmt. «Passiert ist seither nichts», schreibt der «K-Tipp». «Das Geschäft dümpelt in der zuständigen Ständeratskommission. Diese will sich erst im Januar wieder damit befassen.»

Bundesrat soll Preise senken

«K-Tipp» und «Bon à Savoir» fordern nun in einem Brief Bundesrätin Doris Leuthard zu einer Neubeurteilung der Lage auf. «Die Konsumentenschutz-Magazine verlangen vom Bundesrat, mit einer staatlichen Intervention die Endkundenpreise per sofort auf europäisches Niveau zu senken», so Vonarburg. Als Mehrheitsbesitzer solle der Bund der Swisscom entsprechende Weisungen erteilen.

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