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Nokia überrascht positiv

Der finnische Handy-Hersteller hat für das dritte Quartal einen Nettoverlust von 68 Millionen Euro angekündigt. Dieser fällt geringer aus als erwartet.

Im dritten Quartal 90 Millionen Handys abgesetzt: Finnischer Konzern Nokia.
Im dritten Quartal 90 Millionen Handys abgesetzt: Finnischer Konzern Nokia.

Der finnische Handyriese Nokia hat im dritten Quartal 68 Millionen Euro Verlust eingefahren. Der Umsatz sank um 13 Prozent auf 8,98 Milliarden Euro. Analysten hatten jedoch weitaus schlechtere Zahlen erwartet; der Aktienkurs legte deshalb zeitweise um bis zu 10 Prozent zu.

Wie Nokia am Donnerstag mitteilte, verkaufte das Unternehmen 15,9 Millionen Smartphones, was einem Rückgang von 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Zudem setzten die Finnen 90 Millionen normale Mobilfunkgeräte ab. Zum Vergleich: Apple veräusserte in der gleichen Zeitspanne 17,1 Millionen iPhones.

Warten auf das Windows Phone

Nokia will noch im laufenden Quartal die ersten Smartphones mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows auf dem Markt lancieren und damit Schwung in seine Aufholjagd bringen. Zuletzt bestimmten nämlich nicht mehr der jahrelange Marktführer, sondern Konkurrenten wie Apple und Google mit dem Android-Betriebssystem die Entwicklung in der Branche.

Auch der gemeinsame Netzwerkausrüster von Nokia und Siemens machte im dritten Quartal überraschend gute Geschäfte und kam damit unter dem Strich sogar auf ein Plus: Der Betriebsgewinn von Nokia Siemens Networks aus dem fortlaufenden Geschäft belief sich auf 6 Millionen Euro.

(SDA)

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