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Selbst bei Dauerquasseln am Handy kein erhöhtes Krebsrisiko

Eine Langzeitstudie über 18 Jahre gibt Entwarnung: Vielnutzer haben kein grösseres Risiko, an einem Hirntumor zu erkranken.

Kein Zusammenhang zwischen der langfristigen Nutzung von Mobiltelefonen und dem Risiko, an einem Hirntumor zu erkranken: Weltweit gibt es rund fünf Milliarden Handys.
Kein Zusammenhang zwischen der langfristigen Nutzung von Mobiltelefonen und dem Risiko, an einem Hirntumor zu erkranken: Weltweit gibt es rund fünf Milliarden Handys.
Keystone

Wer viel mit dem Handy telefoniert, kann aufatmen: In der bisher grössten Studie zu diesem Thema haben dänische Wissenschaftler keinen Zusammenhang zwischen der langfristigen Nutzung von Mobiltelefonen und dem Risiko ausgemacht, an einem Hirntumor zu erkranken.

Sie veröffentlichten am Freitag in der Zeitschrift «British Medical Journal» die Daten von mehr als 350'000 Handynutzern, die sie über 18 Jahre hinweg beobachtet hatten. Unter ihnen erkrankten 10'729 Menschen an einem Hirntumor.

Selbst in der Gruppe derjenigen, die ihr Mobiltelefon seit mehr als 13 Jahren nutzen, waren es aber kaum mehr Erkrankte als unter Nicht-Handynutzern.

WHO: «Möglicherweise krebserregend»

Ein «leichtes bis mittleres Risiko» könne bei extremen Vieltelefonierern oder Leuten, die bereits seit mehr als 15 Jahren mit dem Handy kommunizieren, aber nicht ausgeschlossen werden, warnten die Forscher.

Im Juni hatte die Weltgesundheitsorganisation die von den Mobiltelefonen ausgesendeten Strahlen als «möglicherweise krebserregend» eingestuft. Weltweit gibt es rund fünf Milliarden Handys.

AFP/rek

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