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So schräg können Gadgets sein!

Schwebende Lautsprecher, ein Kopfhörer, mit dem man 3-D-Videos schaut, und eine musikalische Kühlbox: Die aussergewöhnlichsten Gadgets kommen aus dem Audiobereich.

Matthias Schüssler
Die meisten kabellosen Ohrstöpsel kommen nicht ohne Nackenstrippe aus. Nicht so diese 350 Franken teuren In-Ear-Kopfhörer, die aus einem Kickstarter-Projekt entstanden sind: Mehr als eine Kapsel in jedem Ohr trägt man nicht herum. Als Extra zählt der Dash auch Schritte und misst den Puls.
Die meisten kabellosen Ohrstöpsel kommen nicht ohne Nackenstrippe aus. Nicht so diese 350 Franken teuren In-Ear-Kopfhörer, die aus einem Kickstarter-Projekt entstanden sind: Mehr als eine Kapsel in jedem Ohr trägt man nicht herum. Als Extra zählt der Dash auch Schritte und misst den Puls.
PD
Riesenlärm aus einem vergleichsweise winzigen Lautsprecher – das erhält man mit der pillenförmigen Box des französischen Start-ups. 108 Dezibel ist etwa so viel, wie man an einem Rockkonzert auf die Ohren bekommt. Und natürlich braucht man für den perfekten Raumklang zwei dieser Lärmboxen.
Riesenlärm aus einem vergleichsweise winzigen Lautsprecher – das erhält man mit der pillenförmigen Box des französischen Start-ups. 108 Dezibel ist etwa so viel, wie man an einem Rockkonzert auf die Ohren bekommt. Und natürlich braucht man für den perfekten Raumklang zwei dieser Lärmboxen.
PD
Bei diesem Kopfhörer kann man den Bügel wie gewohnt über den Schädel stülpen – aber auch vor die Augen setzen. Im Bügel sitzen nämlich zwei Displays, sodass man den Glyph auch als 3-D-Videobrille nutzt. Entstanden als Kickstarter-Projekt, kann man ihn für 700 Dollar kaufen – aber bislang nur in den USA.
Bei diesem Kopfhörer kann man den Bügel wie gewohnt über den Schädel stülpen – aber auch vor die Augen setzen. Im Bügel sitzen nämlich zwei Displays, sodass man den Glyph auch als 3-D-Videobrille nutzt. Entstanden als Kickstarter-Projekt, kann man ihn für 700 Dollar kaufen – aber bislang nur in den USA.
PD
Dieses Crowdfunding-Projekt will das Musikstreaming radikal vereinfachen: Jede Tonquelle im Haus kann an beliebige Wiedergabestationen weitergeleitet werden. Dazu dienen farbig leuchtende Scheiben, die das Musiksignal per WLAN empfangen und per Klinkenkabel weitergeben. Ab 119 Dollar vorbestellbar.
Dieses Crowdfunding-Projekt will das Musikstreaming radikal vereinfachen: Jede Tonquelle im Haus kann an beliebige Wiedergabestationen weitergeleitet werden. Dazu dienen farbig leuchtende Scheiben, die das Musiksignal per WLAN empfangen und per Klinkenkabel weitergeben. Ab 119 Dollar vorbestellbar.
PD
Singen Sie noch unter der Dusche? Dann fehlt Ihnen ein Gadget wie das Sound Splash von Ion Audio (50 Franken im Media-Markt). Der spritzwasserfeste Lautsprecher spielt via Bluetooth nicht nur Musik, sondern nimmt auch Anrufe entgegen. Er lässt sich mit Haken oder Saugnäpfen befestigen.
Singen Sie noch unter der Dusche? Dann fehlt Ihnen ein Gadget wie das Sound Splash von Ion Audio (50 Franken im Media-Markt). Der spritzwasserfeste Lautsprecher spielt via Bluetooth nicht nur Musik, sondern nimmt auch Anrufe entgegen. Er lässt sich mit Haken oder Saugnäpfen befestigen.
PD
Wer es mit der Individualität auf die Spitze treiben will, besorgt sich massgefertigte Ohrstöpsel. Der Hörgeräteakustiker Kind macht Abdrücke der Ohren und formt die Polsterung dann passgenau. Dadurch fallen die Kopfhörer weniger aus dem Ohr und dämmen den Umgebungslärm. Ab 249 Euro.
Wer es mit der Individualität auf die Spitze treiben will, besorgt sich massgefertigte Ohrstöpsel. Der Hörgeräteakustiker Kind macht Abdrücke der Ohren und formt die Polsterung dann passgenau. Dadurch fallen die Kopfhörer weniger aus dem Ohr und dämmen den Umgebungslärm. Ab 249 Euro.
PD
Seine Musik ab Vinylschallplatten zu hören, ist im Spotify-Zeitalter ein bisschen extravagant. Wer es wirklich exzentrisch mag, der spielt seine Platten mit den Laserplattenspielern des japanischen Herstellers ELP ab – berührungsfrei und ohne jede Abnutzung. Spitze ist auch der Preis: Ab 12'390 Euro ist man dabei.
Seine Musik ab Vinylschallplatten zu hören, ist im Spotify-Zeitalter ein bisschen extravagant. Wer es wirklich exzentrisch mag, der spielt seine Platten mit den Laserplattenspielern des japanischen Herstellers ELP ab – berührungsfrei und ohne jede Abnutzung. Spitze ist auch der Preis: Ab 12'390 Euro ist man dabei.
PD
Ist es ein Lautsprecher? Ist es eine Kühlbox? Es ist beides – und erst noch wasserdicht. Die Idee, die 2014 durch die Kickstarter-Kampagne «Coolest Cooler» losgetreten wurde, hat Nachahmer gefunden. Kube Sound ist die Edelvariante mit exquisitem Klang, Topverarbeitung und stolzem Preis (3000 Dollar).
Ist es ein Lautsprecher? Ist es eine Kühlbox? Es ist beides – und erst noch wasserdicht. Die Idee, die 2014 durch die Kickstarter-Kampagne «Coolest Cooler» losgetreten wurde, hat Nachahmer gefunden. Kube Sound ist die Edelvariante mit exquisitem Klang, Topverarbeitung und stolzem Preis (3000 Dollar).
Der Ghettoblaster scheint, wie der Radiorekorder, ein Relikt der 1980er-Jahre. Doch weit gefehlt: Es gibt ihn auch digital mit DAB+-Empfang, Bluetooth und iPhone-Anschluss. Laut muss er sein – die Tonqualität ist nebensächlich –, und dank des Tragegurts gilt er trotz seiner 7 Kilo als tragbar (320 Franken).
Der Ghettoblaster scheint, wie der Radiorekorder, ein Relikt der 1980er-Jahre. Doch weit gefehlt: Es gibt ihn auch digital mit DAB+-Empfang, Bluetooth und iPhone-Anschluss. Laut muss er sein – die Tonqualität ist nebensächlich –, und dank des Tragegurts gilt er trotz seiner 7 Kilo als tragbar (320 Franken).
PD
Die Logitech UE Boom 2 ist ein wasserdichter Lautsprecher, gemacht für den Ausseneinsatz. Ebenso die Boombottle (115 Fr.): Sie kann eine halbe Stunde lang im Wasser liegen. Speziell an diesem Modell ist das martialische Design sowie der Umstand, dass es in die Flaschenhalterung des Velos passt.
Die Logitech UE Boom 2 ist ein wasserdichter Lautsprecher, gemacht für den Ausseneinsatz. Ebenso die Boombottle (115 Fr.): Sie kann eine halbe Stunde lang im Wasser liegen. Speziell an diesem Modell ist das martialische Design sowie der Umstand, dass es in die Flaschenhalterung des Velos passt.
PD
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Wo konnten Individualisten sich schon immer austoben und ihrem Hang zur Exzentrizität freien Lauf lassen? Genau, im Bereich der Audiogerätschaften. Als noch keine Rede von Designernotebooks, Smartwatches und Wearable Computing war, konnten sich Meinungsführer mit mutigen Kaufentscheidungen von der Masse absetzen und mit extravaganten Kopfhörern, hochgezüchteten Stereoanlagen oder Bekenntnissen zu neuen Technologien neidische Blicke einheimsen.

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