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Test: Samsungs smartes Handy

Ein weiterer Gegner des iPhones kommt aus Südkorea. Aus der Reihe der Smartphones stellt Samsung sein Modell vor: Das Omnia SGH-i900.

Es scheint viel zu können. Auch liegt es angenehm in der Hand und sieht erst noch gut aus, das neue Omnia-Handy von Samsung. Doch hält der erste Eindruck einem genaueren Hinsehen stand?

Berührungsängste können abgebaut werden

Wer bisher noch keine Erfahrung mit einem Smartphone gemacht hat, wird beim ersten Einschalten des Omnia zunächst verwundert sein: Nach einer netten Begrüssung in mehreren Sprachen, heisst es, nun auf Deutsch, dass man den Bildschirm ausrichten soll. Wer sich noch überlegt, was dies konkret bedeuten soll, bekommt die Antwort prompt. «Bitte drücken Sie kräftig die auf dem Display erscheinenden Kreuze.» Doch wer dachte, dass man nun in jeder Display-Ecke ein «Kreuzchen» macht, liegt falsch. Es gilt fünf Minuten lang heiteres Kreuze-Drücken quer über den ganzen Bildschirm. Vielleicht hat sich Samsung dabei gedacht, dass man den neuen Benutzer erst mal ganz sacht an den Touchscreen heranführt, um eventuelle Berührungsängste abzubauen.

Grobmotoriker können nicht «touchen»

Im weiteren Verlauf des Startens muss zunächst ein Code eingegeben werden, der im späteren Gebrauch als eine Art Tastensperre dient. Dies bedeutet, dass man nach längeren Pausen immer seine Zahlenkombination eingeben muss, um das Handy benutzen zu können. Ob dies wirklich praktisch ist, sei dahingestellt. Beim Eingeben der Zahlen, die dabei noch in riesigen Lettern über den Bildschirm verteilt sind, bemerkt man aber noch nicht das Manko des Geräts. Erst bei der ersten SMS stellt man fest: Die Feinmotorik der eigenen Hand ist nicht Omnia-tauglich. Dies ist schade, da diese Funktion - vor allem im Vergleich zum Konkurrenzprodukt iPhone - sehr hinderlich ist. Samsung liefert den Grobmotorikern zwar einen Stift mit, doch dieser ist klein und liegt nicht wirklich gut in der Hand, da er für einen Erwachsenen zu klein ist. Eine weitere Möglichkeit die Weiten des Handys zu nutzen, ist das Trackpad. Eine Oberfläche, die letztlich funktioniert wie eine Computermaus. Dabei gilt es aber zu beachten, dass eine hohe Treffsicherheit erforderlich ist.

Gute Gestaltung und Aufmachung

Und doch kann das neue Samsung-Produkt durch ein gutes Design und eine sehr übersichtliche Gestaltung bestechen. So findet man sich, dank gutem Menü, sehr leicht zurecht und muss nicht lange nach angepriesenem Können, HSDPA, GPS, Office Mobile suchen. Auch die Fünf-Megapixel-Kamera hält, was sie verspricht: Eine einfache Handhabung, mit der qualitativ wirklich gute Bilder gemacht werden können.

Die Handy-Programm-Erweiterung kann mit einer mitgelieferten CD gemacht werden. Die schon vorinstallierten Programme reichen aber zunächst vollkommen aus und laden durch klare Verlinkungen zum Ausprobieren ein. Auch wenn es sich dabei um das schon sehr alte Windows-Spiel «Solitär» handelt.

Das Samsung SGH-i900 Omnia mit 16 GB-Flash-Speicher gibt es bei Digitec ab 384 Franken (mit Sunrise max, Laufzeit 24 Monate). www.digitec.ch

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