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«Und wir lassen Sie nun im Stich»

Nach einer rund dreitägigen Unterbrechung laufen die Blackberry-Dienste allmählich wieder normal. Erstmals hat sich ein Vorstandsmitglied von RIM für die Ausfälle entschuldigt.

RIM kämpft mit grossen Problem: Der Blackberry-Hersteller hat seinen Kundenservice ausgebaut, um Nutzern zu helfen.
RIM kämpft mit grossen Problem: Der Blackberry-Hersteller hat seinen Kundenservice ausgebaut, um Nutzern zu helfen.
Keystone

Seit Donnerstagmorgen funktionieren die Dienste laut dem Unternehmen RIM «deutlich besser». Die zugrunde liegenden Probleme seien behoben worden, allerdings habe sich einiges aufgestaut, was nun abgearbeitet werden müsse, teilte der kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) am Donnerstag mit. In Europa seien E-Mails wieder verfügbar, nun arbeite man die aufgestauten Nachrichten ab.

Auch der Chat-Dienst Blackberry Messenger laufe. Allerdings sei das Surfen im Internet noch nicht möglich. Zudem hat RIM seinen Kundenservice ausgebaut, um Nutzern zu helfen.

«Wir nehmen das sehr ernst»

Erstmals hat sich ein Vorstandsmitglied von RIM für die Ausfälle entschuldigt. «Sie sind auf zuverlässige Echtzeit-Kommunikation angewiesen, und wir lassen Sie nun im Stich», schrieb IT-Chef Robin Bienfait in einer Mitteilung. «Wir nehmen das sehr ernst. Menschen in aller Welt arbeiten rund um die Uhr, um das Problem zu lösen.»

Nutzer der Smartphones hatten seit Beginn der Woche Probleme mit den E-Mail- und Internetdiensten. Grund sei der Ausfall einer wichtigen Leitung in Europa gewesen, erklärte RIM. Das weitete sich schnell auf andere Regionen und bis in die USA und nach Asien aus.

SDA/rek

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