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USA rufen eine Million Galaxy Note 7 zurück

In den USA sind 92 Fälle bekannt, in denen sich die Batterien des neusten Samsung-Smartphones überhitzten. Die US-Behörde für Konsumentenschutz hat nun reagiert.

Überhitzen beim Laden: Zurückgebrachte Galaxy Note 7. (15. September 2016)
Überhitzen beim Laden: Zurückgebrachte Galaxy Note 7. (15. September 2016)
George Frey, AFP

Die USA haben wegen der Explosionsgefahr beim Samsung Galaxy Note 7 rund eine Million Exemplare des Smartphones offiziell zurückgerufen. Die US-Behörde für Konsumentenschutz gab den Rückruf am Donnerstag bekannt.

Er betrifft etwa eine Million der weltweit 2,5 Millionen zurückgerufenen Exemplare. Auch die Behörden in Kanada und Mexiko starteten bereits Rückrufappelle. Samsung hatte das Galaxy Note 7 am 2. September zurückgerufen, nachdem die Akkus mehrerer Geräte beim Aufladen explodiert waren.

92 bekannte Fälle in den USA

In den USA gab es 92 bekannte Fälle, in denen sich die Batterien überhitzt haben, davon kam es 26 Mal zu Verbrennungen und 55 Mal zu Sachbeschädigungen, darunter Brände in Autos und einer Garage.

Der Smartphone-Marktführer Samsung hatte am Freitag vergangener Woche weltweit den Verkauf seines neuen Modells Galaxy Note 7 gestoppt, nachdem mehrere Käufer Videos und Fotos von angesengten Geräten ins Internet gestellt hatten. Besitzer des Geräts können es gegen ein anderes Smartphone umtauschen.

Update angekündigt

Samsung hatte die Besitzer eines Galaxy Note 7 bereits weltweit aufgefordert, das Gerät überhaupt nicht mehr zu nutzen. Sie sollten ihr Note 7 ausschalten und es so bald wie möglich umtauschen. Das «Phablet», eine Mischung aus Smartphone und Tablet-Computer, wurde zwei Wochen lang in mehreren Ländern ausgeliefert.

Weil der Rückruf der 2,5 Millionen Geräte nur schleppend anlief, kündigte das südkoreanische Unternehmen am Mittwoch ein automatisches Update für die kommende Woche an. Die Akkus sollen sich dann nur noch zu 60 Prozent aufladen.

SDA/chk

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