Zum Hauptinhalt springen

Wann der Blackberry-Chef wieder mit Gewinn rechnet

Der neue Blackberry-Chef John Chen rechnet mit einer langen Durststrecke für den angeschlagenen Smartphone-Pionier.

Die neusten Blackberry-Geräte brachten nicht den erhofften Aufschwung.
Die neusten Blackberry-Geräte brachten nicht den erhofften Aufschwung.
Keystone

Chen erwartet einen Gewinn erst wieder im Geschäftsjahr 2016, das bis übernächsten Februar dauert.

Der 58-jährige will Blackberry mit einem Fokus auf die 80'000 Firmenkunden retten. Zugleich solle im Rahmen der neuen Partnerschaft mit dem Apple-Lieferanten Foxconn ein günstiges Telefon für Asien mit einem Preis von weniger als 200 Dollar entwickelt werden, sagte Chen auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas am Dienstag.

Blackberry hatte in den vergangenen Jahren massiv Marktanteile verloren und konnte auch mit neuen Smartphones bisher nicht mit Googles Android-Plattform und Apples iPhone mithalten. Im vergangenen Quartal hatten grosse Abschreibungen und schlechte Verkäufe Blackberry einen Rekordverlust von 4,4 Milliarden Dollar beschert.

Chen war Anfang November als Blackberry-Chef eingesprungen, nachdem der aus Deutschland stammende Thorsten Heins inmitten schlechter Zahlen gehen musste. Offiziell wurde Chen bisher noch als Interimschef bezeichnet, er liess in Las Vegas jedoch keine Zweifel daran, dass er den Job dauerhaft übernehme.

SDA

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch