Was das nächste Android bringt

Google hat erste Details zur neuen Handysoftware verraten. Wir fassen die wichtigsten Neuerungen von Android P zusammen.

Welches dieser Handys wohl Android P bekommt?

Welches dieser Handys wohl Android P bekommt? Bild: zei

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In der Nacht auf heute hat Google Android P vorgestellt. Nicht die fertige Version des Handybetriebssystems, sondern eine Vorabversion für App-Entwickler. Dabei geht es mehr um Hintergrundprozesse als um Neuerungen, die wir Konsumenten tatsächlich bemerken.

Solche Funktionen zeigt Google erfahrungsgemäss erst im Mai an der eigenen Entwicklermesse und vor allem im Herbst, wenn die Software dann fertig ist und ausgeliefert wird.

Aus diesem Grund ist der offizielle Name der neuen Android-Version auch noch nicht bekannt. Google benennt seine Betriebssystemversionen in alphabetischer Reihenfolge nach Süssspeisen – und veranstaltet jeweils ein grosses Rätselraten um den Namen. Wer miträtseln will: Heuer ist eine Schleckerei mit dem Anfangsbuchstaben P gefragt.

Nicht zu früh freuen

Die schlechte Nachricht gleich vorweg. Die Chancen, dass Ihr Android-Handy die neuste Version der Google-Software noch dieses Jahr bekommt, stehen nicht gut. Ob Sie das Update überhaupt je bekommen, hängt von so vielen Faktoren (Hersteller, Handymodell, Telecomanbieter usw.) ab, dass man auch da besser nichts versprechen sollte.

Google hat zwar mit Project Treble im letztjährigen Android Oreo eine Funktion vorgestellt, die es erlauben soll, Handys schneller mit Updates zu versorgen. Doch nicht alle Handys mit Android Oreo unterstützen die Funktion.

Was ist neu?

Google hat die wichtigsten Neuerungen in einem Blogbeitrag und einem Video zusammengefasst.

Da es sich bei der ersten Version von Android P aber, wie erwähnt, um eine Entwicklerversion handelt, versteht man als Nichttechniker bei vielen Neuerungen nur Bahnhof.

Ein paar davon geben aber schon jetzt Hinweise, in welche Richtung sich Android weiterentwickeln wird. Unsere Bildstrecke zeigt und erklärt die wichtigsten Neuerungen:

Ausprobieren kann man diese frühe Version aktuell nur auf Googles Pixel-Handys: dem Pixel, Pixel XL, Pixel 2 und Pixel 2 XL. Aber selbst wenn man eines dieser Handys hat, sollte man sich gut überlegen, ob man diese noch unfertige Software draufladen will. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 08.03.2018, 10:08 Uhr

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