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Wie Gratis-Games den Spielern das Geld aus der Tasche ziehen

Die «Candy Crush Saga» ist ein Gratisspiel, das gewaltig ins Geld geht.

Mehr eine halbe Million Umsatz durch in App-Käufe – pro Tag!
Mehr eine halbe Million Umsatz durch in App-Käufe – pro Tag!
Carlo Allegri, Reuters
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Tech-Journalistin Christina Warren hat unlängst gestanden, dass sie mehr als 450 Dollar für das Gratisspiel «Candy Crush Saga» ausgegeben hatte, um bei der vermeintlich kostenlosen App bis Level 471 vorzustossen. Wie ist das möglich?

Bei dem Spiel kämpft man sich Runde um Runde durch einen Haufen bunter Süssigkeiten. Hat man seine fünf Leben verspielt, ohne die geforderte Punktzahl zu erreichen, muss man sich gedulden, bis man es wieder versuchen kann. Es sei denn, man erwirbt neue Leben durch In-App-Käufe. Also, indem man über einen in der App integrierten Store zusätzliche Leben für 1 Franken kauft. Die Kombination von süssen Verlockungen, einem packenden Spielprinzip und Zwangspausen zahlt sich für den Hersteller aus. Im Sommer 2013 war in diversen Blogs zu lesen, wie viel King.com mit den orangen Lutschbonbons und blauen Lollipops umsetzt: 633’000 Dollar – pro Tag.

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