Harry Potters Endspiel

Jetzt ist es auch bei den Computergames so weit, und die Saga um den berühmtesten Zauberlehrling findet ihr Ende. Das Spiel ist wie die filmische Vorlage düster ausgefallen.

Action im Vordergrund: Ziel des Spiels «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» ist es, die verbliebenen Horkruxe zu finden.

Action im Vordergrund: Ziel des Spiels «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» ist es, die verbliebenen Horkruxe zu finden.

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Jetzt ist es auch bei den Computerspielen so weit, und die Saga um den berühmtesten Zauberlehrling findet ihr Ende. Bei «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» heisst es ein letztes Mal: «Nutze mächtige Zauberkräfte und bestreite epische Schlachten, um die Horkruxe und Voldemort höchstpersönlich zu vernichten.»

Das Spiel ist wie die filmische Vorlage sehr düster ausgefallen, und die Action steht im Vordergrund. Während des Spiels wehren sich Harry Potter und seine Begleiter gegen Todesser, Trolle, Spinnen und Greifer mit einer Vielzahl von Zaubersprüchen. Mit Stupor, Petrificus Totalus oder Expulso werden die Angreifer zurückgedrängt. Dabei haben die Zaubersprüche unterschiedliche Wirkungen, und während mit Petrificus Totalus Treffer aus der Distanz möglich sind, ist im Nahkampf der Expulso-Spruch die bessere Wahl.

Der Endkampf mit Voldemort

Ziel des Spiels ist es, die verbliebenen Horkruxe zu finden. Ein Horkrux ist ein Objekt voller dunkler Magie, in dem Teile der Seele eines Zauberers stecken. Lord Voldemort hat seine Seele zu Beginn der Geschichte in sieben Teile aufgespaltet. Wer die Horkruxe findet und zerstört, der gewinnt auch das Duell gegen den dunklen Lord.

Der Spieler dringt in die Hochsicherheitsverliese der Zaubererbank Gringott ein, irrt durch die Gassen des verschneiten Dörfchens Hogsmead und muss dem Dämonenfeuer im Raum der Wünsche entkommen, bevor es zum Endkampf mit Voldemort kommt. Es geht in diesem Spiel um die letzte Schlacht von Hogwarts, und das Schicksal der Zauberwelt liegt in den Händen des Spielers.

Spielfigur während der Handlung wechseln

Eine interessante Variante ist der Wechsel der Spielfigur. Je nach Verlauf der Handlung schlüpft man in die Gestalt von Hermine, wird zu Professor McGonagall oder nimmt sich als Ginny der angreifenden Todesser an.

Bei der Grafik leistet sich das Spiel kaum Schwächen und trifft den düsteren Grundton der filmischen Vorlage. Die Charaktere sehen ihren realen Vorbildern zum Verwechseln ähnlich.

Der Aufbau des Spiels ist durchdacht, und die Handhabung ist eingängig. Allerdings fehlt es an Abwechslung und Herausforderungen. Manche Passagen geraten so zu einem zähen Unterfangen und verlangen vom Spieler etwas Durchhaltevermögen. Wer das Buch oder den Film kennt, ist klar im Vorteil, wenn es darum geht, sich im Dickicht der Figuren und Namen zurechtzufinden.

Die Geschichte von Harry Potter ist zwar zu Ende, aber mit dem Computerspiel können die Fans des Zauberlehrlings die Abenteuer rund um Hogwarts noch ein wenig verlängern.

Das PC-Spiel läuft auf Windows-Rechner ab XP, mit 2 GHz, 1,5 GB Arbeitsspeicher und einer aktuellen Grafikkarte. «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» ist im Vertrieb von Electronic Arts erschienen. Das Spiel hat von der USK eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das Spiel ist auch für Xbox 360, Playstation 3, Nintendo Wii und DS erschienen.

Erstellt: 19.07.2011, 20:28 Uhr

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