Hightech-Geschenke für daheim

Geschenktipps zum Zweiten: Die 12 originellsten Gadgets für Stubenhocker.

Der Weg zum Gadget ist traditionell analog. Foto: Klaus Vedfelt (Getty Images)

Der Weg zum Gadget ist traditionell analog. Foto: Klaus Vedfelt (Getty Images)

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Sony WH-1000XM2
Toller Klang, perfekte Geräuschreduzierung
Dieser Kopfhörer ist mit einem Strassenpreis um 400 Franken kein Schnäppchen. Aber er überzeugt, und das gleich doppelt: erstens durch die nuancierte Klangdarstellung, die sich über die Head­phones-App den persönlichen Vorlieben anpassen lässt; zweitens durch die Reduzierung der Umgebungsgeräusche, die so gut ist wie nie zuvor. Nicht nur monotone Geräusche wie im Flugzeug werden eliminiert, sondern auch Stimmen radikal gedämpft. Der Kopfhörer lässt sich mit Kabel oder drahtlos per Bluetooth ansteuern. (schü.)


Alldock
Diese Ladestation bringt Ordnung ins Heim
Ein praktisches Geschenk, das in seiner Einfachheit besticht und in jedem Haushalt oder Büro eine gute Figur macht. Mit der Box, in der ein USB-Mehrfachstecker steckt, lassen sich alle Tablets und Smartphones zentral laden, egal ob es sich um Android- oder Apple-Geräte handelt. Der Clou: Sämtliche Kabel können sauber verstaut werden. Zudem sorgt die Ladestation – die es in verschiedenen Grössen und Ausführungen gibt – dafür, dass die Gadgets automatisch dort deponiert werden. Richtig aufgeräumt! Alldock (bei Digitec) ab 50 Fr. (luc)


Samsung QLED Smart-TV QE49Q7
Ein neuer Fernseher freut die ganze Familie
1500 Franken ist viel Geld – und doch nur wenig mehr als ein iPhone X. Aber anders als bei jenem hat bei diesem 49-Zöller die ganze Familie ihre Freude. Mit dem QLED TV zu gamen, ist eine ganz neue Erfahrung, ebenso, wie Fotos oder Videos anzusehen. Die ultrahoch aufgelösten Inhalte von Netflix werden auf dem 4K-Schirm haarscharf dargestellt, und auch das TV-Programm sieht mittels Zattoo-App (und Glasfaser) gut aus. Mit der QLED-Technik will Samsung dem OLED von LG etwas entgegensetzen – und es kann sich sehen lassen. (luc)


Anki Cozmo
Ein Spielkamerad, der sich programmieren lässt
Der kleine Roboter Cozmo kommt einem vor wie ein Haustier. Im Unterschied zur Katze kann er sogar die Namen seiner Besitzer aussprechen; dafür fehlt ihm das weiche Fell. Mit seinem Charme, Witz und Verstand hat er die Familie im Nu erobert. Per App lässt er sich steuern, füttern und reparieren. Mit den mitgelieferten Würfeln kann man Spielchen mit ihm spielen und – indem man Programmier-Bausteine zusammensetzt – auch dressieren. So sollen Kids ans Programmieren herangeführt werden. Preis fürs Starterkit ab 200 Fr. (luc)


Sonos One
Der kleine Grosse gehorcht bald aufs Wort
Sie tönen einfach gut, die Lautsprecher von Sonos, ihr Klang ist erstaunlich voll und satt. Das gilt auch für das neue Modell «One» (250 Franken), das in einem matten Weiss oder Schwarz daherkommt. Mit der Sonos-App kann man über WLAN darauf zugreifen und den One auch leicht in ein bestehendes Sonos-Netz einbinden. Neu ist, dass er aufs Wort gehorcht. Noch ist der entsprechen­­de Sprachassistent Amazon Alexa in der Schweiz aber nicht verfügbar. Schade ist auch, dass man Sonos nicht mit allen Audio-Apps nutzen kann. (luc)


Turris Omnia
Der Router, der sich keine Blösse gibt
Der Turris Omnia ist 2016 aus einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne hervorgegangen. Er basiert auf Linux und ist über eine Art App-Store flexibel erweiterbar: Er kann als zentrale Datenablage im Heimnetzwerk oder als Medienserver dienen. Ambitiöse Anwender können auch Bittorrent-Datenaustausch oder ein VPN über den Router betreiben. Und er ist dank seiner verteilten Firewall besonders sicher: Der Router meldet verdächtige Vorfälle an die Community, die Gegenmassnahmen ergreift. Nachteil: der hohe Preis – er kostet ab ca. 295 Franken. (schü.)


MyStrom WiFi Switch
Der smarte Adapter für dumme Geräte
Mit Zwischenstecker (ca. 40 Franken) lassen sich beliebige Geräte ins heimische WLAN einklinken und per App oder über den Browser fernsteuern. Das ermöglicht nicht nur das Ein- und Ausschalten per Siri und auf Zuruf. Die angeschlossenen Geräte lassen sich per Zeitplan steuern oder automatisieren – sodass zum Beispiel das Licht angeht, sobald man nach Hause kommt. Der Adapter misst (und protokolliert) den Verbrauch und hilft, Energiesünder aufzuspüren, und schaltet Geräte ganz ab, die im Stand-by-Betrieb übermässig viel Strom ziehen. (schü.)


Albert Clock
Wer wissen will, wie spät es ist, muss kopfrechnen
Die Wanduhr ist mit einer Abmessung von 35 auf 15 Zentimeter gross genug fürs Klassenzimmer – und dort bestens aufgehoben. Denn wenn jemand wissen will, wie lange es noch bis zur grossen Pause dauert, muss er kopfrechnen: Albert Clock zeigt die Uhrzeit als Rechenaufgabe mit Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division an. In den Einstellungen stehen sechs Schwierigkeitsstufen zur Auswahl. Wem die (in Rot, Weiss und Grau erhältliche) Uhr mit 398 Franken zu teuer ist, der greift zur kostenlosen Smartphone-App. (schü.)


Winekiss-Degupaket
6 Flaschen und ein Trainer – kann üben schöner sein?
Eine Kiste guten Weines stiften ist eine schöne Sache. Einem ambitionierten Weinliebhaber ein Degustationspaket mit sechs verschiedenen, thematisch abgestimmten edlen Tropfen zu schenken, ist etwas pfiffiger. Gesellt sich dazu eine Art Weinlehrer, der beim Verkosten hilft und den Wein-Azubi in seinem Urteil bezüglich Farbe und Tannine bestätigt oder korrigiert, ist das Geschenk perfekt. Das passiert so beim Winekiss-­Degupaket mit interaktiver «Tasting Tutor»-App der Académie du Vin (148 Fr. inkl. Versand): //winekiss.net. (luc)


Eve Degree
Wetterdaten für den Heimgebrauch
Wetterstationen mit grossem Bildschirm und mehreren Sensoren sind ein beliebtes Geschenk. Wenn sie nur nicht so kompliziert wären. Der kleine «Eve Degree» (70 Franken) misst Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit und übermittelt die Daten an iPad, iPhone oder Apple TV. Mit Android gehts leider nicht, da der Sensor Apples Homekit-Standard nutzt. Unbestritten, es gibt Thermometer und Hygrometer schon für ein paar Franken im Supermarkt, aber dem Technikfan im Haushalt wird diese Spielerei gefallen. (zei)


Fotobuch
Der Klassiker unter dem Christbaum
Nein, Kreativitätspunkte gibts für diese Geschenkidee nicht. Dafür für das Geschenk selbst umso mehr. Ein Fotobuch ist bei aller Freude an Bildschirmen und Cloud-Speichern immer noch eine wunderbare Art, Fotos anzuschauen. Angebote gibt es in allen Qualitäts- und Preisklassen. Das Beste an einem Fotobuch ist nebst der Freude der Beschenkten aber das Zusammenstellen. Man kann noch mal in Erinnerungen schwelgen und entdeckt vielleicht die eine oder andere Aufnahme, die man längst wieder vergessen hat. (zei)


Libratone Zipp
Multitalent mit Rundumklang
Die Libratone-Lautsprecher (ab 200 Franken) können fast alles. Sie harmonieren mit vielen Funkstandards (Bluetooth, Airplay, Spotify Connect, DLNA), sie sind eigenständige WLAN-Radios, sie lassen sich auf Knopfdruck zu einem Multi-Room-System verbinden, sie haben einen Akku und können ein Handy aufladen. Demnächst sollen sie zudem Amazons Sprachassistenz Alexa beheimaten, und auch mit Apples neuem Multi-Room-Standard Airplay 2 sollen sie dereinst kompatibel sein. Und sehr gut klingen tun sie natürlich auch. (zei)

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 12.12.2017, 21:24 Uhr

Artikel zum Thema

Hightech-Geschenke für unterwegs

Ob Musik hören, spielen oder arbeiten: Mit diesen 12 Gadgets sind Sie hin und weg. Mehr...

Zehn Sportbücher für starke Weihnachten

Man lese und staune: Eine Auswahl von Romanen und Biografien, Fotobändern und Anekdoten. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Kommentare

Blogs

Nachspielzeit Die Zitrone Champions League ist ausgepresst
Politblog So reden Verlierer

Abo

Abo Digital Light - 18 CHF im Monat

Unbeschränkter Zugang auf alle Inhalte und Services (ohne ePaper). Flexibel und jederzeit kündbar.
Jetzt abonnieren!

Die Welt in Bildern

Festival vereint die verschiedenen Kulturen des Landes: Eine Frau singt und tanzt bei einem Strassenfest in Südafrika in einem traditionellen Kleid. (14. Dezember 2018)
(Bild: Rajesh JANTILAL) Mehr...