Sony verzweifelt auf Hacker-Suche

Nach dem Diebstahl sensibler Daten von Online-Nutzern des Playstation Network von Sony sucht der Konzern gemeinsam mit der Polizei nach den Tätern.

Sony hat am Dienstagabend von dem Hacker-Angriff berichtet. Wegen eines «illegalen, unberechtigten Eindringens in unser Netzwerk von aussen» seien das Playstation Network sowie das ebenfalls von Sony betriebene Musik- und Film-Portal Qriocity am 19. April abgeschaltet worden.

Sony hat am Dienstagabend von dem Hacker-Angriff berichtet. Wegen eines «illegalen, unberechtigten Eindringens in unser Netzwerk von aussen» seien das Playstation Network sowie das ebenfalls von Sony betriebene Musik- und Film-Portal Qriocity am 19. April abgeschaltet worden. Bild: Keystone

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Nach dem Diebstahl sensibler Daten von Online-Nutzern des Playstation Network von Sony sucht der Konzern gemeinsam mit der Polizei nach den Tätern. Sony arbeite mit den Ermittlungsbehörden zusammen und habe eine «angesehene Technologie-Sicherheitsfirma» engagiert, um eine «vollständige Untersuchung» des Hacker-Angriffs von noch unbekanntem Ausmass vorzunehmen, erklärte Sony-Sprecher Patrick Seybold am Donnerstag auf der Playstation-Webseite.

«Der arglistige Angriff auf unser System und unsere Kunden ist eine kriminelle Tat, und wir gehen aggressiv vor, um die Verantwortlichen zu finden.»

77 Millionen registrierte Nutzer

Sony hatte am Dienstagabend von dem Hacker-Angriff berichtet. Wegen eines «illegalen, unberechtigten Eindringens in unser Netzwerk von aussen» seien das Playstation Network sowie das ebenfalls von Sony betriebene Musik- und Film-Portal Qriocity am 19. April abgeschaltet worden.

Es sei davon auszugehen, dass Benutzernamen, Adressen, Geburtsdaten, Passwörter und E-Mail-Adressen von Kunden kopiert wurden, die ihre von Sony produzierten Spielkonsolen über das Netz mit dem Internet verbinden. Das Playstation Network hat nach Angaben von Sony weltweit 77 Millionen registrierte Nutzer in 59 Ländern. Angaben darüber, wie viele Nutzerdaten gestohlen worden sein könnten, machte das Unternehmen nicht.

Dienste noch nicht wieder in Betrieb

Laut Seybold arbeitet Sony mit Hochdruck daran, die Online-Dienste wieder bereitzustellen. Die Dienste würden aber erst in Betrieb genommen, wenn das Netzwerk wieder sicher sei. (rek/AFP)

Erstellt: 28.04.2011, 09:47 Uhr

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