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Das ist die neue Xbox

Bei der Enthüllung der Xbox One verspricht Microsoft weit mehr als eine Spielkonsole. Der Hersteller setzt nun verstärkt auf Fernseh- und multimediale Unterhaltung.

Microsofts Xbox One...
Microsofts Xbox One...
Ted S. Warren, Keystone
...soll Fernsehen, Internet und Videospiele in einem einzigen Gerät bündeln. (21. Mai 2013)
...soll Fernsehen, Internet und Videospiele in einem einzigen Gerät bündeln. (21. Mai 2013)
Keystone
...und «Fifa 14» gibt es natürlich auch für die Xbox One. (21. Mai 2013)
...und «Fifa 14» gibt es natürlich auch für die Xbox One. (21. Mai 2013)
Nick Adams, Reuters
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Mit der neuen Version seiner Spielkonsole Xbox will der US-Technologiekonzern Microsoft Fernsehen, Internet und Videospiele in neuer Qualität in einem einzigen Gerät bündeln.

Die Xbox One stehe für «eine neue Generation im Wohnzimmer», sagte Microsoft-Manager Don Mattrick am Dienstag in Redmond. Dank leistungsstarker Software könnten die Nutzer nahtlos zwischen den unterschiedlichen Funktionen des Gerätes hin- und herschalten. Microsoft verspricht mit der Xbox One neue Massstäbe bei Spielen, Unterhaltung und «intelligentem Fernsehen». Die Konsole ermöglicht demnach auch Videotelefonate über den Onlinedienst Skype, die dann bequem vom Sofa aus ohne zusätzlichen Rechner erledigt werden können. Das Gerät lasse sich zudem natürlicher über Sprachbefehle und mit Bewegungen steuern.

Den Preis nicht kommuniziert

Auf den Markt kommen soll die neue Xbox gegen Ende des Jahres. Einen Preis nannte Microsoft nicht. Vom Vorgängermodell Xbox 360 verkaufte das Unternehmen seit der Markteinführung im November 2005 etwa 77 Millionen Exemplare.

Derzeit erneuern alle drei grossen Hersteller von Spielkonsolen ihre Angebotspalette. Der japanische Elektronikriese Sony kündigte im Februar eine neue Generation der Playstation an. Das Unternehmen blieb bei Ausstattung und Möglichkeiten aber vage und nannte keinen Termin für den Verkaufsstart. Konkurrent Nintendo hatte im November seine neue Spielkonsole Wii U auf den Markt gebracht, die aber auf geringeres Interesse stiess als erwartet.

Hohe Gamepreise

Angesichts der oft günstigeren oder kostenlosen Spiele für Smartphones und Tablet-Computer stehen die traditionellen Hersteller von Spielkonsolen unter Druck. «Für Microsoft heisst die Konkurrenz Apple und Google», sagte Mike Hickey, Analyst bei National Alliance Securities. Um auf dem Markt bestehen zu können, müssen die Konsolenhersteller für ihre oft höheren Spielpreise deshalb entsprechend mehr bieten.

Das zeigt sich auch bei der traditionellen Zielgruppe der Spieler. Natürlich erschafft die neue Xbox für sie noch realitätsnähere virtuelle Welten. Ziel ist aber der Sprung über die Grenzen des Mediums. Deshalb gibt es zu dem erfolgreichen Ego-Shooter «Halo» nun auch eine eigene Fernsehserie. Dazu holte der Konzern Erfolgsregisseur Steven Spielberg ins Boot.

Mehr als eine Verheissung

Seine erste Xbox-Version hatte Microsoft Ende 2001 auf den Markt gebracht. Schon damals war es Ziel, im Wohnzimmer Internet, Fernsehen und Unterhaltungselektronik zu verschmelzen. Doch erst ausgereiftere Technik wie schnellere Internetanschlüsse, leistungsfähigere TV-Geräte oder die von Microsoft 2010 eingeführte Kinect-Steuerung, die auf Bewegungen reagiert, machen nun vieles von dem möglich, was mehr als ein Jahrzehnt lang eine Verheissung blieb.

(AFP)

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