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Der Schweizer, der die Küche hackt

Ein Winterthurer Ingenieur hat auf dem europäischen Hacker-Kongress des Chaos Computer Clubs (CCC) in Hamburg eine spezielles Kochgerät vorgestellt – nur den Abwasch muss man weiterhin selber organisieren.

«Jetzt brauchen wir nur noch Investoren»: Der Winterthurer Alexis Wiasmitinow bei der Präsentation von Everycook. (Bild: Misha M.-Kupriyanov/Plus.google.com)
«Jetzt brauchen wir nur noch Investoren»: Der Winterthurer Alexis Wiasmitinow bei der Präsentation von Everycook. (Bild: Misha M.-Kupriyanov/Plus.google.com)

Alexis Wiasmitinow hat auf dem europäischen Hacker-Kongress des Chaos Computer Clubs (CCC) in Hamburg sein Projekt Everycook vorgestellt. Dieses integriert alle verfügbaren Informationen und Techniken rund um das Kochen und vernetzt sie in einem «Internet der Dinge».

«Jetzt brauchen wir nur noch Investoren», sagte Wiasmitinow am Freitag in Hamburg. Der Maschinenbau-Ingenieur aus Winterthur hat den Prototyp einer Kochmaschine entwickelt, die auf eine Datenbank mit Rezepten und Informationen zu Nährstoffen zugreift und mit Hilfe von Sensoren Gerichte nach präzisen Angaben zur Menge von Zutaten oder zur Kochtemperatur zubereitet.

Auch eine Küchenwaage, Mikrowellengeräte oder Kühlschränke könnten eingebunden werden, sagte Wiasmitinow. Die entscheidende Frage einer Zuhörerin blieb allerdings noch offen: «Wie organisiert das System dann den Abwasch?»

6000 Experten aus aller Welt

Der Chaos Communication Congress beschäftigt sich noch bis Sonntag mit der technischen und politischen Gestaltung digitaler Lebensräume.

Begonnen hatte der grösste europäische Hacker-Kongress am Donnerstag mit einem Aufruf zum Widerstand gegen staatliche Überwachungssysteme (Redaktion Tamedia berichtete). An dem Treffen nehmen rund 6000 Computerexperten, Bürgerrechtler und Netzaktivisten teil.

SDA/rek

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