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Gamen macht schlau

Videospiele können bei jüngeren Erwachsenen die geistige Fitness fördern, wie die Berliner Humboldt-Universität am Freitag mitteilte.

«Optimiertes Verhalten»: Junge Gamer haben laut ersten Studien zu Action-Videospielen bessere Multitasking-Fähigkeiten.
«Optimiertes Verhalten»: Junge Gamer haben laut ersten Studien zu Action-Videospielen bessere Multitasking-Fähigkeiten.
Keystone

Videospiele können bei jüngeren Erwachsenen die geistige Fitness fördern. Das Spielen von Computerspielen erhöht die Fähigkeit, zwischen mehreren Aufgaben zu wechseln oder sie gleichzeitig auszuführen, wie die Berliner Humboldt-Universität am Freitag mitteilte.

Erste Studien zu Action-Videospielen mit Studierenden ergaben demnach ein «optimiertes Verhalten» der Testpersonen bei entsprechenden Multitasking-Aufgaben, erklärte der Psychologe Tilo Strobach.

Diese Befunde lieferten den Nachweis, dass Action-Videospiele nicht nur ein Zeitfresser sein könnten, «sondern auch positive kognitive Effekte haben können», unterstrich Strobach.

Die Studierenden mussten innerhalb von 15 Tagen 15 Stunden Action-Videospiele spielen. Beim anschliessenden Test ihrer Multitasking-Fähigkeiten mussten die Testpersonen sich verschiedene Informationen merken und schnell zwischen zwei Aufgaben wechseln oder sie simultan ausführen.

AFP

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