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«Games kosten – mehr als Hollywood-Blockbuster»

Microsoft hat die neue Xbox vorgestellt. Aber haben Gamekonsolen überhaupt noch eine Zukunft? Und wenn ja, welche? Dazu die Schweizer Game-Experten Marco Schmid und Markus Obrist.

Das war Microsofts Start ins Gamezeitalter: Bill Gates präsentiert an der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas die Spielkonsole Xbox. (6. Januar 2001)
Das war Microsofts Start ins Gamezeitalter: Bill Gates präsentiert an der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas die Spielkonsole Xbox. (6. Januar 2001)
John Gurzinski, AFP
Weltweite Marketingkampagne: Microsoft-Promotionsdamen zeigen an der Tokyo Game Show die Xbox-Konsole. (30. März 2001)
Weltweite Marketingkampagne: Microsoft-Promotionsdamen zeigen an der Tokyo Game Show die Xbox-Konsole. (30. März 2001)
Keystone
«In der letzten Generation konnten die hohen Kosten noch knapp durch die wachsende Anzahl Spieler ausgeglichen werden»: Videogame «Spiderman 3».
«In der letzten Generation konnten die hohen Kosten noch knapp durch die wachsende Anzahl Spieler ausgeglichen werden»: Videogame «Spiderman 3».
Keystone
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Die Bewegungssteuerung Kinect war für viele ein Überraschungserfolg. Auch für Sie?Markus Obrist: Wir waren ebenfalls überrascht.

Weshalb?Obrist:Wir hatten zwar grosse Erwartungen an die Erweiterung, als man dann aus Kostengründen aber die Auflösung der Kamera reduzierte und somit Handbewegungen nicht mehr erkannt wurden und sich Berichte über Verzögerungen in der Bewegungserkennung häuften, wurden wir skeptisch. Vor allem die Sport- und Fitness-Spiele halten die Gamer-Gemeinschaft bei Laune.. Marco Schmid: Kinect hat vor allem die Game-Abende mit Freunden wieder aufleben lassen. Es gibt nichts Lustigeres, als den Freunden beim Rumzappeln vor dem Fernseher zuzuschauen, wenn sie beispielsweise beim Baseball von einer Base zur nächsten rennen müssen.

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