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Kamera für Selbstdarsteller

Mit der Legria mini von Canon filmt man sich selbst für Auftritte im Web. Ein Gadget als Wegbereiter für die Youtube-Karriere? Unser Videotest.

Matthias Schüssler

«Ihr Publikum wartet auf Sie», verspricht Canon den Käufern der Canon-Legria-Minikamera. Das winzige Gadget passt in jede Hosentasche, ist mit 160 Gramm sehr leicht und treibt den Trend zur Selbstdarstellung im Netz auf die Spitze: Mit seinem drehbaren Display ist es dazu gedacht, dass man sich selbst filmt, während man referiert, performt, singt oder Interviews führt.

Die Aufnahmen erfolgen in HD. Der Ton wird per Stereomikrofon eingefangen. Dank der sehr weitwinkligen Linse stellt das «Talent» die Kamera auf Armlänge vor sich auf. So ist das Display jederzeit im Blickfeld, und die Bedienelemente sind in Reichweite – und weil die Kamera einen Blickwinkel von 160 Grad abdeckt, ist die Gefahr klein, dass man sich aus dem Bild bewegt, selbst wenn ein Gruppenauftritt ansteht. Da viel von der Umgebung sichtbar ist, erhält das Publikum das Gefühl, hautnah mit dabei zu sein. Allerdings produziert die Weitwinkellinse auch die für Fischaugenobjektive typischen Verzerrungen – und die sind nicht jedermanns Geschmack.

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