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Microsoft steigt bei Foursquare ein

Der Konkurrenzkampf mit Google geht in eine neue Runde: Die nächste Arena ist die lokale Suche - der «Check-In»-Dienst Foursquare. Das lässt sich der Internetriese einiges kosten.

15 Millionen Dollar investiert: Windows-Logo in einer Ladenvitrine in Budapest. (Archivbild)
15 Millionen Dollar investiert: Windows-Logo in einer Ladenvitrine in Budapest. (Archivbild)

Microsoft hat über die Jahre riesige Verluste mit seiner Suchmaschine angehäuft, gibt den Konkurrenzkampf mit Google aber nicht auf. Die nächste Arena ist die personalisierte lokale Suche - und hier soll dem Windows-Konzern der «Check-In«-Dienst Foursquare helfen.

Microsoft steigt im Zuge der Partnerschaft als strategischer Investor bei Foursquare ein. Foursquare hat in seiner Datenbank Informationen über rund 60 Millionen Lokale weltweit und der Software-Riese will sie in seinen Produkten wie der Suchmaschine Bing verwenden. Der Windows-Konzern investiere 15 Millionen Dollar (13,5 Millionen Franken), sagte Foursquare-Manager Holger Luedorf der dpa.

Seit mehreren Monaten in Arbeit

Für die Nutzung der Daten bekommt Foursquare zusätzliches Geld in nicht genannter Höhe, der Deal ist zunächst auf vier Jahre ausgelegt. Nach Informationen des Blogs «Recode» spült er weitere rund 15 Millionen Dollar in die Foursquare-Kassen.

Bei Foursquare kann man nach Restaurants und Geschäften suchen und Freunden den aktuellen Aufenthaltsort mitteilen. Zudem werden bei Empfehlungen neuer Lokale die bisherigen Vorlieben sowie die Präferenzen der Freunde berücksichtigt. Der Dienst hat nach eigenen Angaben rund 45 Millionen registrierte Kunden, die insgesamt über fünf Milliarden Mal an verschiedenen Orten «eincheckten».

Der Deal wurde wenige Stunden nach der Ernennung des neuen Microsoft-Chefs Satya Nadella bekanntgegeben - war aber schon seit mehreren Monaten in Arbeit, wie Luedorf sagte.

(SDA)

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